Rot-Weiß Erfurt: Wird’s nochmal richtig eng?

Ständige Gelbsperren nicht förderlich

Zweikampf zwischen Daniel Brückner & Thore Jacobsen

Ein Punkt war zu wenig. Daniel Brückner (l.) und der RWE bleiben im Abstiegskampf stecken. ©Imago/Karina Hessland

Der FC Rot-Weiß Erfurt hat den Befreiungsschlag verpasst und ist zum vierten Mal in Folge sieglos geblieben. Im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Bremen II reichte es nur zu einem 1:1, obwohl nach deutlicher Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt mehr drin gewesen wäre. Trainer Stefan Krämer war mit der Leistung seiner Mannschaft laut MDR zufrieden: „Wir hatten viele Chancen, haben mit viel Risiko gespielt und unter dem Strich hätte die Mannschaft den Sieg verdient gehabt.“ 

Zwar ist der Vorsprung auf die Abstiegszone um einen Punkt angewachsen, bei einem Sieg des FSV Frankfurt gegen Zwickau (hier geht’s zum Vorbericht) wären es aber nur noch zwei Zähler. Und die Aufgaben für die Blumenstädter werden nicht leichter. Bereits am Samstag wartet beim formstarken SV Wehen Wiesbaden der nächste direkte Konkurrent, der drei seiner letzten vier Heimspiele gewinnen konnte.

Zu viele Gelbsperren?

Dass der RWE dabei erneut seine Mannschaft umstellen muss, dürfte Krämer ganz und gar nicht schmecken. Nachdem gegen Bremen II Menz und Möckel mit der fünften Gelben Karten pausierten, müssen nun Kammlott sowie Tyrala eine Gelbsperre absitzen. Mit Erb und Klewin sind zudem zwei Spieler mit vier Gelben vorbelastet, sodass im übernächsten Spiel gegen Aufstiegsaspirant Kiel die nächsten Ausfälle drohen.

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