Rot-Weiß Erfurt: Zukunft von Erb noch völlig offen

Zunächst zählt für den RWE-Kapitän nur der Klassenerhalt

Mario Erb, Kapitän von RWE.

Mario Erb stand in dieser Saison in 30 Spielen für Rot-Weiß Erfurt auf dem Platz. ©Imago

Vier Spieltage sind in der 3. Liga noch zu gehen, und ebenso viele Punkte hat Rot-Weiß Erfurt derzeit Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Es könnte im Saison-Endspurt also noch einmal richtig eng für die Thüringer werden. Vor allem, wenn man einen Blick auf das durchaus anspruchsvolle Restprogramm mit den Partien gegen Chemnitz, Regensburg, Rostock und Großaspach wirft.

Wir brauchen noch zwei Siege aus den letzten vier Partien. (Mario Erb)

Trotz nun sieben Spielen ohne Sieg und zuletzt vier Unentschieden in Folge, ist Kapitän Mario Erb zuversichtlich, dass RWE den Klassenerhalt packen wird. Der 26-Jährige rechnete im kicker (Heft 35/17 vom 27.04.2017) vor: „Wir haben jetzt 40 Punkte und brauchen noch zwei Siege aus den letzten vier Partien. Dann passiert nichts mehr.“ 

Gespräche laufen schon

Erb selbst kann am Samstag in Chemnitz dabei helfen, den ersten der gewünschten zwei Erfolge einzutüten. Am vergangenen Wochenende, beim 0:0 gegen Münster, musste er aufgrund einer Gelbsperre passen. Ob der gebürtige Münchner aber in der kommenden Saison überhaupt noch am Steigerwald aufläuft, ist alles andere als sicher. Die Gespräche mit RWE sind zwar schon angelaufen, nach Informationen von Liga-Drei.de gibt es aber auch Interessenten aus der 3. Liga und dem Ausland für Erb.

Das Gesamtpaket muss stimmen. (Mario Erb)

Der Innenverteidiger selbst will sich nicht entscheiden, bevor der Klassenerhalt mit Erfurt unter Dach und Fach ist. Anschließend sei aber eine zügige Entscheidung möglich: „Das Gesamtpaket muss stimmen. Dann kann es ganz schnell gehen“, so Mario Erb. Nur in welche Richtung, das ist überhaupt noch nicht klar.

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