SC Paderborn 07: Finke droht den Spielern

Neuer Präsident macht klare Ansage

Wilfried Finke, starker Mann beim SCP.

Hat beim SC Paderborn 07 nun wieder das Sagen: Präsident Wilfried Finke. ©Imago

Wilfried Finke ist zurück: Nur wenige Monate nach seinem Rücktritt als Präsident des SC Paderborn 07 hat er nun die Zügel wieder in die Hand genommen. Der 65-Jährige erklärte das im kicker (Heft 99 vom 08.12.2016) so: „Der Verein ist mein Baby. Ich kann mir den Niedergang nur schwer mit ansehen.“ Ertragen musste der Möbelunternehmer in den vergangenen Wochen und Monaten wirklich einiges. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga rutschte der SCP auch in der 3. Liga schnell in den Tabellenkeller, aktuell sind die Ostwestfalen Drittletzter.

Es wird Opfer geben. (Wilfried Finke)

Das Ruder herumreißen soll nun der neue Coach Stefan Emmerling, aber ohne den Einsatz seiner Spieler steht er natürlich auch auf verlorenem Posten. Deswegen drohte Finke den Spielern: „Wenn wir feststellen, dass weder Vermögen noch das Wollen da sind, werden wir reagieren. Es wird Opfer geben.“ Verstärkungen in der Winterpause sind auch dank der finanziellen Unterstützung Finkes sehr wahrscheinlich.

2. Bundesliga als Nahziel

Nun gilt es erst einmal, aus den verbleibenden beiden Spielen in diesem Jahr so viele Punkte wie möglich zu ergattern. Das wird aber schwer genug, schließlich heißen die Gegner Münster und Osnabrück. Während die Preußen zuletzt auf dem aufsteigenden Ast waren, ist der VfL schon die ganze Saison über in der Spitzengruppe dabei.

Wir wollen in die 2. Liga zurückkehren. (Wilfried Finke)

Gewinnen die Paderborner allerdings beide Spiele, dann ist es wahrscheinlich, dass sie sich ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze erarbeiten können. Spätestens in der kommenden Saison soll dann aber wieder der Aufstieg in Angriff genommen werden. Denn Finkes Ziel ist klar: „Wir wollen innerhalb von zwei Jahren in die 2. Liga zurückkehren.“