SC Paderborn: Erste Zweifel an René Müller?

Kein klares Bekenntnis pro Trainer

Mit Trainer René Müller wollte der SC Paderborn den Umbruch nach dem Zweitliga-Abstieg schaffen und ging leicht optimistisch in die neue Saison. Nach den ersten zehn Spielen klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit allerdings eine große Lücke. Mit zwölf Punkten aus zehn Spielen steht der SCP im unteren Tabellen-Drittel. Vor allem die jüngsten Leistungen gegen Rostock (0:3) und Regensburg (0:3) bereiten Grund zur Sorge. Trotz hoher Kader-Qualität in der Offensive schafft es der ehemalige Bundesligist zu selten, sich gute Torchancen zu kreieren.

Wir machen zunächst mal mit unserem Trainer weiter (Martin Hornberger)

Im Umfeld gab es bereits erste Unmutsäußerungen Richtung Trainerteam, was für die Mannschaft indes nicht gilt. Rückkehrer Christian Strohdiek stellte sich via nw.de demonstrativ vor seinen Coach: „Réne Müller ist genau der richtige Trainer für uns“. Etwas gedämpfter war hingegen die Aussage von Präsident Martin Hornberger, der am Sonntag erklärte: „Wir machen zunächst mal mit unserem aktuellen Trainer weiter“. Auch wenn Hornberger desweiteren positive Aspekte der jüngsten Leistungen hervor hob, hört sich ein klares Bekenntnis pro Müller etwas anders an.