SC Paderborn: Zweikampf um die Nummer eins

Zingerle und Ratajczak ringen um Kruse-Nachfolge

Muss um Stammplatz im SCP-Tor kämpfen: Leopold Zingerle

Stammplatz im SCP-Tor noch nicht sicher: Neuzugang Leopold Zingerle © imago

Beim SC Paderborn hat Sport-Geschäftsführer Markus Krösche für die Rolle der Nummer eins einen Zweikampf ausgerufen. Nach dem Wechsel von Lukas Kruse zu Zweitliga-Aufsteiger Holstein Kiel hat Neuzugang Leopold Zingerle vor Beginn der Saisonvorbereitung den vakant gewordenen Stammplatz zwischen den Pfosten der Ostwestfalen noch nicht sicher und muss sich erst gegen die Konkurrenz durch den bisherigen Ersatzkeeper Michael Ratajczak durchsetzen.

Das Rennen um die Nummer eins ist offen. (SCP-Sportgeschäftsführer Markus Krösche)

„Das Rennen um die Nummer eins ist offen“, sagte Krösche in der Neuen Westfälischen zur Ausgangslage zwischen den Pfosten der Paderborner.

Alt gegen Jung

Das Duell zwischen Ratajczak und Zingerle ist auch ein Kampf „Alt gegen jung“. Ratajczak kann mit seinen 35 Jahren viel Erfahrung einbringen, während sein zwölf Jahre jüngerer Rivale Zingerle mit hohen Ambitionen vom Paderborner Ligakonkurrenten 1. FC Magdeburg zum früheren Bundesligisten gekommen ist.

Aus Krösches Sicht haben beide Schlussleute weitere Argumente. Ratajczak erhielt demnach auch wegen seiner Führungsqualitäten einen neuen Vertrag bis 2019. Für Zingerles Verpflichtung ebenfalls für die nächsten zwei Jahre sprach laut Krösche das große Potenzial des früheren Junioren-Nationalspielers.

Trainer Steffen Baumgart hat durch die neue Konstellation womöglich die Qual der Wahl. Ob der Konkurrenzkampf allerdings vor allem Zingerles ursprünglichen Vorstellungen entspricht, darf bezweifelt werden: Immerhin hatte der gebürtige Münchner zuletzt erst in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison in Magdeburg den Stammplatz im Tor des FCM erobern können und sich vom Wechsel zum SCP sicherlich eine Weiterentwicklung versprochen.

Wo landet der SC Paderborn 2018? Jetzt wetten!