SG Sonnenhof Großaspach: Rätselraten nach Zapel-Abschied

Zukunft von Klub und Trainer noch offen

Oliver Zapel will weiterkommen

Wohin führt sein Weg? Oliver Zapel © imago

Nach Oliver Zapels unerwartetem Abschied von der SG Sonnenhof Großaspach herrscht weiter Rätselraten über die Zukunft beider Seiten. Der Klub hat auf der Suche nach einem neuen Trainer noch nicht die angestrebte zeitnahe Lösung gefunden, und über Zapels mutmaßlich neues Ziel im Profi-Fußball sind auch ansatzweise noch keine neuen Informationen durchgesickert.

Ich habe meinen Antrieb, nach Höherem zu streben, verstärkt wahrgenommen. (Oliver Zapel)

Mit hoher Wahrscheinlichkeit allerdings dürfte der 49-Jährige mindestens in Kontakt mit einem höherklassigen Verein oder wenigstens ambitionierterem Team aus der 3. Liga stehen. Darauf lässt die Begründung für seine Bitte um die vorzeitige Auflösung des noch ein Jahr laufenden Vertrages mit Aspach schließen. „Ich habe meinen starken inneren Antrieb, nach Höherem zu streben, in den letzten Wochen immer mehr und verstärkt wahrgenommen“, hatte Zapel bei der Bekanntgabe seines Abgangs durch eine Mitteilung des Vereins erklärt.

Aspacher Kandidatensuche unter Zeitdruck

Offenkundig ist die SG-Führung von Zapels Entschluss kalt erwischt worden. Derart unvorbereitet ist einleuchtend, dass alleine die Sondierung des Marktes einen gewissen Aufwand bedeutet. Andererseits drängt die Zeit, um Planungssicherheit zu bekommen und die personellen Weichen im Kader für die neue Saison zu stellen.

Kandidaten auf Zapels Nachfolge mit Erfahrung in Liga 3 sind einige vorhanden: Beim FSV Frankfurt verlor Gino Lettieri seinen Job ebenso wie Sandro Schwarz bei Frankfurts Mitabsteiger FSV Mainz 05 II, der aber wohl zu den Profis aufrücken dürfte. Beim Chemnitzer FC räumte ebenfalls erst zuletzt Sven Köhler seinen Posten, und auch Christian Brand hält nach seiner Entlassung bei Hansa Rostock seit mehreren Tagen wieder Ausschau nach einer neuen Aufgabe.

Ob in diesem Kreis womöglich schon der passende Coach für Aspach zu finden ist, muss erst noch abgewartet werden. Der Dorfverein hat nur begrenzte Ressourcen und deswegen keine besonders hohen Ziele über den Klassenerhalt hinaus. Klare Philosophie in Aspach soll unverändert sein, sich für geringe Summen zu verstärken und weiterhin ein Sprungbrett für entwicklungsfähige Spieler zu sein.

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