SG Sonnenhof Großaspach: Was wurde aus den Abgängen?

Wer hat sich verbessert, wer nicht?

Michele Rizzi, früher bei der SG Sonnenhof Großaspach aktiv.

Michele Rizzi ist jetzt Stammspieler und Kapitän beim SC Preußen Münster. ©Imago

Innerhalb von 10 Jahren ging es für die SG Sonnehof Großaspach von der Verbandsliga in die 3. Liga. Im Sommer entschieden sich einige Spieler, diese Erfolgsgeschichte nicht weiter mitschreiben zu wollen. Lest hier, wie es ihnen nach ihren Wechseln geht.

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Maximilian Dittgen: Dittgen ging in die Pfalz zum 1. FC Kaiserslautern. Dort kommt der junge Stürmer sowohl in der 2. Bundesliga (2 Einsätze als Joker), als auch bei der 2. Mannschaft in der Regionalliga Südwest zum Einsatz. Momentan muss er zumeist mit der Reserve Vorlieb nehmen.

David Kienast: Er ging richtig weit runter. Kienast zog es in die Verbandsliga Württemberg (6. Liga) zum SGV Freiberg. Dort kämpft er mit seinem Club nun um den Aufstieg, Kienast gehört in der Regel zum Stammpersonal.

Tobias Rühle: Rühle hingegen blieb in der 3. Liga und heuerte bei der Konkurrenz von Preußen Münster an. Als Stammspieler kommt er dort regelmäßig zum Einsatz. In seinen 10 bisherigen Spielen steuerte er 2 Assists bei.

Robin Schuster: Schuster ist derzeit ohne Verein, nachdem er in der vergangenen Saison bei der SGS nur selten zum Zuge kam. Sein letztes Spiel für Großaspach machte der Innenverteidiger Anfang November 2015.

Bashkim Renneke: Vor einem Jahr aus Bielefeld gekommen, ging Renneke jetzt zum Ligakonkurrenten VfL Osnabrück. Dort kommt er im Kampf um den Aufstieg bislang auch regelmäßig zum Einsatz. In 6 Spielen gelangen ihm ein Tor und eine Vorlage.

Christopher Gäng: Der ehemalige Stammkeeper der SG Sonnenhof Großaspach ging in der Sommerpause zu Waldhof Mannheim in die Regionalliga. Hier kam er am 1. Spieltag noch zum Einsatz, zog sich dann aber einen Anriss der Patellasehne zu. Gäng hat die Verletzung zwar inzwischen auskuriert, kam jedoch noch nicht wieder zum Einsatz.

Roussel Ngankam: Den 23-jährigen zog es kurz vor Schluss der Transferperiode zu RW Essen in die Regionalliga, nachdem er sich in der Vorbereitung in Großaspach keinen Stammplatz erkämpfen konnte und nur auf der Bank saß. Eine Spielklasse tiefer kommt er jetzt auf seine Einsätze, traf in 6 Liga-Partien 2-mal.

Mirko Schuster: Er war eineinhalb Jahre bei der SGS, kam nach 14 Ligaspielen 2015 jedoch in der Rückserie nicht mehr zum Zug. Folglich trennten sich die Wege, Schuster ging zum TSV Steinbach in die Regionalliga Südwest. Dort konnte er sich einen Stammplatz erkämpfen.

Christian Heinrich: Der 20 Jahre junge Innenverteidiger ging bereits in der Winterpause 2015/2016 auf Leihbasis in die 6. Liga zum SGV Freiberg. Nachdem die Leihe in diesem Sommer endete, verpflichtete Freiberg ihn fest. Nun ist er mit einem Vertrag bis 2018 ausgestattet.

Michaele Rizzi: Rizzi war 5 Jahre lang in Grossaspach, kam 2011 von den Stuttgarter Kickers. Nach 178 Spielen für Sonnenhof (42 Tore) zog es ihn in diesem Sommer zum Ligakonkurrenten Preußen Münster. Bei den Münsteranern wurde er auf Anhieb Kapitän und ist unangefochtener Stammspieler im Mittelfeld.

Bojan Spasojevic: Mit Spasojevic verließ neben Gäng ein weiterer Torhüter die SG. Der 20 Jahre junge Keeper ist nun in Diensten des VfB Stuttgart II, spielte jedoch bislang noch nicht. Niklas Bolten und Benjamin Uphoff haben ihm gegenüber die Nase vorne.

Pascal Breier: Auch Breier ging zum VfB Stuttgart II in die Regionalliga Südwest. Nachdem er bei der SG zu Saisonbeginn eher von der Bank kam, entschied er sich Ende August, doch noch zu wechseln. In Stuttgarts zweiter Garde kommt der Mittelstürmer nun auf mehr Einsatzzeiten, erzielte in 8 Spielen in der Regionalliga jedoch auch erst einen Treffer.

Tobias Schröck: Für ihn ging es im Sommer zu den Würzburger Kickers in die 2. Bundesliga, dort verpasste er bislang nicht eine einzige Minute. Schröck markierte zudem bereits 2 Tore und hat daher auch großen Anteil daran, dass Würzburg die Überraschungsmannschaft der Saison ist.