Sportfreunde Lotte: Rahn vor Pflichtspiel-Comeback

Innenverteidiger nach Kreuzbandriss zurück auf dem Platz

Matthias Rahn, Innenverteidiger der Sportfreunde Lotte.

Steht Matthias Rahn nach zweieinhalb Monaten am Samstag wieder in einem Pflichtspiel auf dem Rasen? ©Imago

Wenn er nicht gesperrt oder verletzt ist, dann ist Matthias Rahn in der Innenverteidigung der Sportfreunde Lotte eine feste Größe. Gesperrt war er schon 2-mal (einmal Rot, einmal wegen der 5. Gelben Karte), zudem erlitt er Ende Oktober einen Kreuzbandriss – deshalb kam der 26-Jährige bislang nur auf neun Einsätze in der 3. Liga und zwei im DFB-Pokal. Doch gerade einmal zweieinhalb Monate nach der schweren Verletzung deutet sich nun das Pflichtspiel-Comeback des Defensivspezialisten an. 

Ich bekomme immer mehr Vertrauen. (Matthias Rahn)

Schon beim Testspiel in Havelse (3:3) stand Rahn erstmals wieder auf dem Platz. Ob er nun am Samstag beim Rückrunden-Auftakt gegen Werder Bremen II auch in einem Pflichtspiel sein Comeback feiern darf, „das muss der Trainer entscheiden“, so der Verteidiger im kicker (Heft 8/17 vom 23.01.2017). Aber Rahn sagt auch: „Ich fühle mich gut. Ein Restrisiko bleibt natürlich. (…) Ich bekomme aber immer mehr Vertrauen, die Angst, in Zweikämpfe zu gehen, lässt nach. Und mein Fitnesszustand ist gut.“

Pokal-Achtelfinale ist das Ziel

Sicher dürfte sein, dass Coach Ismail Atalan nichts riskieren wird. Denn sonst droht Rahn vielleicht doch noch eine OP am lädierten Knie – bisher hatte er den Kreuzbandriss konservativ von einem Spezialisten in Salzburg behandeln lassen. Da scheint es doch besser, am kommenden Samstag noch vorsichtig zu sein.

Schließlich will der Innenverteidiger unbedingt am 8. Februar dabei sein: An diesem Tag empfangen die Sportfreunde Lotte den TSV 1860 München zum Pokal-Achtelfinale. In den ersten beiden Runde schaltete der SFL Werder Bremen und Bayer Leverkusen aus – mit Rahn in der Startelf.

Wir können einiges bewegen. (Matthias Rahn)

Der DFB-Pokal ist für die Mannschaft aus dem Tecklenburger Land aber nur Bonus. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich weiter auf der 3. Liga, wo sich der Aufsteiger in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen befindet. Matthias Rahn glaubt, dass es so weiter gehen kann: „Wir haben genug Qualität in der Mannschaft und Selbstvertrauen. Wir können einiges bewegen.“

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