SV Wehen Wiesbaden: Schäffler blüht auf

28-Jähriger mit vier Treffern in drei Spielen

Manuel Schäffler, Angreifer bei Wehen Wiesbaden

SVWW-Stürmer Manuel Schäffler kann auf erfolgreiche Wochen zurückblicken – und freut sich auf den MSV. ©Imago

Seit drei Spieltagen verantwortet sich Rüdiger Rehm mittlerweile als SVWW-Coach, mit drei Siegen konnte der 38-Jährige die sportliche Schieflage seit seinem Amtseintritt ein wenig entschärfen. Durch den 2:1-Sieg gegen den VfL Osnabrück am vergangenen Spieltag kletterte Wehen Wiesbaden in der Tabelle auf den 14. Rang, drei Punkte haben die Hessen nun Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Treffsicher unter Rehm

Gefeierter Mann am zurückliegenden Spieltag war dabei Manuel Schäffler. In der Schlussminute erzielte der 28-jährige Stürmer den Siegtreffer und bescherte seinem neuen Coach einen Start nach Maß. Schäffler und Rehm – das scheint zu passen. Vier Tore erzielte der Angreifer unter dem neuen Trainer und war bislang in allen Partien unter Rehm der entscheidende Akteur auf dem Platz.

Am nächsten Wochenende dürfte Schäffler nun erneut im Fokus stehen – allerdings schon vor der Partie. Am 26. Spieltag ist der SVWW beim Spitzenreiter aus Duisburg zu Gast, ein Gegner, für den der großgewachsene Mittelstürmer in der Spielzeit 2010/11 ebenfalls schon einmal seine Treter geschnürt hat.

Wiedersehen mit Ex-Klub

„Duelle mit dem MSV sind für mich immer besondere Spiele, denn ich habe mich dort sehr wohlgefühlt und verfolge seitdem den Weg des MSV“, freut sich Schäffler in einer offiziellen Pressemitteilung des Vereins auf die anstehende Herausforderung in bekannten Gefilden. Chancenlos sieht er sein Team auch bei den souveränen Meiderichern nicht: „Rufen wir unsere Leistung ab, dann ist die Chance da, auch in Duisburg zu punkten.“

Rufen wir unsere Leistung ab, dann ist die Chance da, auch in Duisburg zu punkten. (Manuel Schäffler)

Mit einem weiteren Punkterfolg könnte sich der SVWW weiter Luft im Tabellenkeller verschaffen und somit die Weichen auf eine weitere Drittligasaison stellen. Trotz der erfolgreichen Wochen ist sich Schäffler bewusst, dass nur die Punkte am Saisonende relevant sind: „Wir sind uns bewusst, in welcher Lage wir stecken. Wir müssen weiter punkten für den Klassenerhalt“. 

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