SV Wehen Wiesbaden: Zwischenbilanz der Neuzugänge

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Vladimir Kovac von Wehen Wiesbaden

Stammspieler. Vladimir Kovac‘ Wechsel von 1860 zu Wehen-Wiesbaden hat sich gelohnt, ©Imago

Der SV Wehen Wiesbaden ist Stammgast in der 3. Liga. Nach dem 16. Platz der Vorsaison dümpeln die Hessen auch in dieser Saison nach gutem Start im unteren Mittelfeld der Tabelle herum. Welche Neuzugänge konnten neue Impulse geben, von wem hat man sich mehr versprochen? Lest hier die Analyse von Liga-Drei.de.

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Jules Schwadorf: Schwadorf, aus der Regionalliga West von Viktoria Köln gekommen, sollte das linke Mittelfeld der Hessen beleben. Bislang hat das nicht wirklich geklappt. Über einen Bankplatz kam er zumeist nicht hinaus, er wurde 5-mal eingewechselt. Zuletzt durfte er gegen Chemnitz mal von Beginn an ran, konnte beim 0:3 jedoch keine Werbung in eigener Sache machen.

Vladimir Kovac: Kovac hat Kapitän Patrick Funk auf seiner Position als rechter Außenverteidiger vor der Nase, profitierte jedoch zunächst von einer Verletzung seines Konkurrenten und dann davon, dass dieser auch im defensiven Mittelfeld spielen kann. Zuletzt kam er 6-mal in Folge (unterbrochen von einer Sperre) auf seiner Stammposition zum Einsatz.

Manuel Schäffler: Mit seinen 27 Jahren ist er der „älteste“ Neuzugang aus dem Sommer. Der Mittelstürmer, von Holstein Kiel gekommen, ist zwar bislang gesetzt, dürfte mit seiner Bilanz von zwei Toren in 13 Spielen noch nicht zu 100% zufrieden sein. Immerhin ist er auf einem guten Weg. Im vergangenen Jahr in Kiel gelangen ihm nur drei Treffer in 37 Spielen.

Stephané Mvibudulu: Ebenfalls Mittelstürmer, kam Mvibudulu von den Stuttgarter Kickers. Er fehlte zu Beginn der Saison lange mit Rückenproblemen, ist seit dem 7. Spieltag jedoch gesetzt und stand jede Minute auf dem Platz. Dabei gelangen ihm in zehn Einsätzen zwei Tore. Auch diese Bilanz ist durchaus ausbaufähig.

Philipp Müller: Müller, 21 Jahre jung, kam im Sommer vom HSV. Nachdem er in Hamburg nur in der 2. Mannschaft zum Einsatz kam, wollte er mit dem Wechsel nach Wiesbaden den nächsten Schritt machen. Bislang klappt das auch ganz gut, er kam in allen 14 Spielen in der 3. Liga im rechten Mittelfeld zum Einsatz. Dabei gelangen ihm bislang drei Treffer.

Robert Andrich: Wenn er fit und nicht gesperrt ist, dann spielt Robert Andrich bei Trainer Torsten Fröhling auch. Im zentralen Mittelfeld ist er gesetzt. In zwölf Einsätzen stehen für ihn zwei Tore und eine Torvorlage zu Buche. Zuletzt hakte es jedoch etwas, er wartet seit acht Spielen auf eine Torbeteiligung.

Sertan Yegenoglu: Von 1860 München erst Ende August gekommen, bekam der junge Türke (21) einen Stammplatz in der Innenverteidigung des SV Wehen Wiesbaden. Bei nur 15 Gegentreffern in 14 Spielen hat auch er somit einen wichtigen Anteil an der defensiven Stabilität der Hessen.