VfL Osnabrück: Bleibt Gersbeck doch nicht?

Kaiserslautern wirbt um den 21-jährigen Schlussmann

Marius Gersbeck, Torhüter beim VfL Osnabrück

Hütet er in der kommenden Spielzeit doch ein anderes Gehäuse? ©Imago

Dass Marius Gersbeck nur leihweise in der abgelaufenen Spielzeit für den VfL zwischen den Pfosten stand, ist bekannt. Der 21-Jährige zeigte sich dabei als sicherer Rückhalt und präsentierte sich als echte Verstärkung auf der Linie. In 37 Partien stand der gebürtige Berliner im Gehäuse der Niedersachsen, nur am letzten Spieltag musste er aufgrund einer Meniskus-OP passen.

Durchkreuzen die Pfälzer die lila-weißen Pläne?

Zuletzt schien sich jedoch ein Verbleib des Torhüters an der Bremer Brücke abzuzeichnen, zumal Hertha BSC den auslaufenden Vertrag mit Thomas Kraft verlängerte. In Berlin wäre Gersbeck nicht über den Status als dritter Torhüter hinaus gekommen, in Osnabrück durfte er sich hingegen als klare Nummer eins auf der Torwartposition freuen.

Nun scheint sich jedoch noch ein weiterer Verein um die Dienste von Gersbeck zu bemühen. Wie der Kicker (Ausgabe vom 08.06.2017) berichtet, würde Zweitligist Kaiserslautern den jungen Keeper gerne in seinem Team wissen. Die Pfälzer sind an einem Leihgeschäft interessiert, der bis 2018 datierte Vertrag zwischen Hertha und Gersbeck soll im Vorfeld zudem verlängert werden.

Unter sportlichen Gesichtspunkten würde dieser Schritt in die Vita des 21-Jährigen passen – wenn er auf seine Einsatzzeit kommt. In Kaiserslautern hütet derzeit noch Julian Pollersbeck das Tor, an dem 22-Jährigen sind jedoch mehrere Vereine interessiert. Geht Pollersbeck, hätte Kaiserslautern im Vergleich zu den Lila-Weißen sportlich die besseren Argumente aufzuweisen und könnte die Niedersachsen im Rennen um Gersbeck ausstechen.

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