VfL Osnabrück: Hohnstedt drängt ins Team

28-Jährigem winkt dritter Startelfeinsatz der Saison

Joe Enochs, Trainer bei den Lila-Weißen

Wen bringt VfL-Coach Joe Enochs gegen Bremen II im linken Mittelfeld? ©Imago

Zwei Niederlagen in Folge – diese Erfahrung musste der VfL nach der 0:3-Niederlage in Magdeburg am vergangenen Spieltag bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit machen. Bereits am neunten und zehnten Spieltag der laufenden Saison gingen die Niedersachsen in zwei aufeinander folgenden Partien leer aus und rutschten auf den fünften Tabellenplatz ab.

Am Freitagabend gastiert nun die Bremer Bundesligareserve an der Bremer Brücke, ein Gegner, der den VfL bereits im Hinspiel mächtig vor Probleme stellte. Mit 2:4 musste sich das Team von Coach Joe Enochs im Weserstadion der Reservemannschaft geschlagen geben, die zum damaligen Zeitpunkt noch vom aktuellen Werder-Cheftrainer Alexander Nouri gecoacht wurde.

Schwierige Entscheidung für Enochs

Angesichts der beiden zurückliegenden schwachen Auftritte, sind personelle Veränderungen bei den Lila-Weißen durchaus denkbar. Ein vakante Position ist dabei das linke Mittelfeld, welche in den vergangenen beiden Partien vom etatmäßigen Stammakteur Jules Reimerink bekleidet wurde, der in 20 der bisherigen 22 Spielrunden in der Startelf stand. Ob gegen Bremen II ein weiterer dazukommt, ist derzeit noch offen.

Mit Michael Hohnstedt steht eine zuverlässige Vertretung parat, der dem Niederländer Reimerink dicht im Nacken sitzt. Zwar bringt es das „Kampfschwein“ Hohnstedt bislang erst auf zwei Startelfeinsätze, bei beiden Auftritten zum Jahresauftakt (3:0-Sieg gegen Münster und 2:2 in Duisburg) zeigte der 28-Jährige jedoch ansprechende Leistungen. Gegen Münster vertrat Hohnstedt seinen Kontrahenten Reimerink aufgrund dessen Gelbsperre, gegen Duisburg durfte er sich erneut zeigen.

Ich werde es dem Trainer so schwer wie möglich machen, mich am Freitag nicht spielen zu lassen! (Michael Hohnstedt)

Unabhängig seines Einsatzes, gibt es für Hohnstedt nur eine Marschroute gegen Bremen II: „Nach den letzten beiden Spielen gehen wir mit Wut im Bauch ins Spiel. […] Freitagabend. Flutlicht. Nieselregen. Was willst du mehr. Da ist absoluter Einsatz gefragt, den werden wir bringen!“. Gleichzeitig stellte er aber in der Pressekonferenz vor dem Spiel auch klar: „Ich werde es dem Trainer so schwer wie möglich machen, mich am Freitag nicht spielen zu lassen!“

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