VfL Osnabrück: Tobias Willers der dritte Verdächtige

Staatsanwaltschaft bestätigt Namen

Tobias Willers vom VfL Osnabrück

Mr. X steht fest. Tobias Willers ist der dritte Verdächtige im Manipulationsskandal. ©Imago

Nach dem Bekanntwerden des Manipulationsverdachts gegen drei Profis des VfL Osnabrück standen zunächst nur zwei Verdächtige öffentlich fest. Addy-Waku Menga und Marc Heider gaben offen zu, dass sie Kontakt zur Werder Bremens U23 aufgenommen haben, beschuldigten aber einen weiteren Mitspieler als Anstifter. Den Namen des Mr. X wollten zunächst weder Verein noch Mitspieler sagen, wenngleich sich das Rätsel um den dritten Verdächtigen schnell lösen ließe.

Keine Zukunft an Bremer Brücke?

Neben Menga stand in Tobias Willers nämlich noch ein zweiter Profi am Tag vor dem Paderborn-Spiel im Training in der A-Elf und wurde dann aufgrund eines Magen-Darm-Infekts kurzfristig aus dem Kader gestrichen. Nun hat die Staatsanwaltschaft gegenüber noz.de bestätigt, dass sie auch gegen Innenverteidiger Willers ermittle. Alle drei Beschuldigten zeigen sich dem Bericht zufolge allerdings sehr kooperativ. Ob Willers allerdings wie beschuldigt der Anstifter sei, wurde von der Staatsanwaltschaft nicht kommuniziert.

Das Ergebnis des Verfahrens, das auch die Verantwortlichen des VfL abwarten wollen, soll sich allerdings noch einige Wochen hinziehen. Man muss allerdings kein Prophet sein, um zu sagen, dass nach Menga, dessen Abschied zum Saisonende ohnehin fest stand, auch der auslaufende Vertrag von Willers nicht verlängert wird. Heider, noch bis 2018 unter Vertrag, könnte die vorzeitige Trennung drohen.