VfL Osnabrück: Was wird aus Willers und Lehmann?

Beide Verträge laufen im Sommer aus

Tobias Willers mit einem langen Ball.

Tobias Willers spielt seit 2014 in Osnabrück. Ist die aktuelle Saison seine letzte an der Hase? ©Imago

Vor der Saison war Tobias Willers eigentlich nur Innenverteidiger Nummer drei beim VfL Osnabrück. Zunächst hatten Anthony Syhre und David Pisot die Nase vorne. Doch Pisot verließ die „Lila-Weißen“ kurz nach Saisonstart in Richtung Würzburg, Syhre wurde später ins defensive Mittelfeld geschoben.

Auf einmal war Willers also doch wieder gefragt, über weite Strecken der Saison bildete er gemeinsam mit Marcel Appiah die Innenverteidigung beim VfL. Allerdings läuft der Vertrag des 29-Jährigen im Sommer aus. Angesichts seines Alters ist die Entscheidung über einen möglichen Wechsel oder eine Verlängerung in Osnabrück natürlich eine weitreichende.

Tobi hat innerhalb der Mannschaft einen gewissen Status. (Berater Sascha Brinker)

Das weiß auch Willers‘ Berater Sascha Brinker, der sich bezüglich seines Schützlings im Austausch mit VfL-Sportkoordinator Lothar Gans befindet. Brinker sagte zu Liga-Drei.de: „Es ist noch alles offen. Aber Tobi ist schon seit einigen Jahren in Osnabrück und hat innerhalb der Mannschaft auch einen gewissen Status. Von daher kann er sich schon gut vorstellen, in Osnabrück zu bleiben.“ Mit 165 Drittliga-Spielen (davon 86 für den VfL) gehört Willers zu den erfahrensten Spielern im Kader von Trainer Joe Enochs.

Ist Lehmann im Sommer weg?

Wie bei Tobias Willers läuft auch der Vertrag von Ersatzkeeper Frank Lehmann in diesem Sommer aus. Beim Torhüter ist die Sachlage allerdings ein wenig anders als beim Innenverteidiger. Er kann sich durchaus vorstellen, nach dieser Saison bei einem anderen Verein zu unterschreiben.

In Anbetracht seiner Einsatzzeiten ist Frank für einen Wechsel offen. (Berater Sascha Brinker)

Berater Sascha Brinker, der Lehmann ebenfalls betreut, sagte zu dieser Personalie: „Bei ihm ist ebenfalls noch alles offen. Aber Fakt ist, dass er sich natürlich viele Gedanken um seine Zukunft macht. Man will als Sportler spielen – von daher müssen wir sehen, ob nicht vielleicht ein Wechsel Sinn macht. In Anbetracht seiner Einsatzzeiten ist er für einen Wechsel offen.“ Lehmann ist seit 2013 in Osnabrück, absolvierte bislang aber nur 18 Drittliga-Partien. Insgesamt kann er allerdings auf 71 Einsätze in der 3. Liga zurückblicken und damit für die eine oder andere Mannschaft interessant werden.

Es könnte also gut sein, dass sich die Osnabrücker in der kommenden Transferphase gleich nach zwei neuen Schlussmännern umsehen müssen. Schließlich ist Stammkeeper Marius Gersbeck nur von der Berliner Hertha ausgeliehen, seine Zukunft ist noch nicht geklärt.

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