VfR Aalen: Klassenerhalt als Ziel

Etat liegt bei 5 Millionen Euro

Markus Thiele, VfR Aalen

Markus Thiele und der VfR Aalen blicken auf eine ereignisreiche Saison zurück. ©Imago/Eibner

In der abgelaufenen Spielzeit dominierte beim VfR Aalen vornehmlich das Thema Punktabzug, neun Zähler wurden den Aalener im Rahmen des Insolvenzverfahrens abgezogen. Sportlich antwortete der VfR auf die wirtschaftlichen Herausforderungen, der Klassenerhalt konnte letztendlich souverän gemeistert werden.

Die Lizenz für die neue Saison ist bekanntlich schon eingetütet. „Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, wird VfR-Geschäftsführer Markus Thiele im Kicker (Heft 51/2017 vom 22.06.2017) zitiert. Große Sprünge in finanzielle Hinsicht sind dennoch in weiterhin nicht in Aussicht, obwohl der Verein seit Anfang Juni ohne Schulden dasteht.

Verein ist auf dem „richtigen Weg“

Mit einem Etat von rund 5 Millionen Euro startet das Team von Trainer Peter Vollmann in die neue Spielzeit, Euphorie ist trotzdem weiterhin Fehlanzeige beim VfR. Für Vollmann steht der Klassenerhalt in der kommenden Saison als Ziel fest: „Unter Berücksichtigung der aktuellen Möglichkeiten dürfen als Ziel nur die für den Klassenerhalt nötigen 45 Punkte sein. Über nichts anderes dürfen wir uns Gedanken machen, denn das wäre blauäugig.“

Dann wären wir blauäugig. (Peter Vollmann)

Einige neue Akteure konnten von diesem Weg bereits überzeugt werden, sechs externe Neuzugänge fanden bislang ihren Weg zum VfR. Zudem stößt mit Noah Feil ein eigenes Talent vor. Neu dabei ist auch Marcel Bär, der sich aufgrund des „guten Gesamteindrucks“ und den intensiven „Bemühungen“ seitens des VfR für den Wechsel begeistern ließ, wie der ehemalige Zwickau-Profi im Interview mit Liga-Drei.de zu Protokoll gab.

Die Qualität des Kaders konnte „angehoben“ werden, wie Vollmann verlauten ließ, dennoch ist der Verein weiterhin auf der Suche nach Akteuren für die Außenbahnen. Zwar haben die Aalener mit Bär und Mattia Trianni bereits zwei Akteure für diese Positionen verpflichtet, im Idealfall soll der Kader jedoch über Doppelbesetzungen verfügen.

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