Würzburger Kickers: Aufsichtsratschef kritisiert Akteure

Thorsten Fischer unterstellt den Spielern mangelnden Einsatz

Bernd Hollerbach, Ex-Trainer in Würzburg

Auch Bernd Hollerbach wird von Thorsten Fischer kritisiert. ©Imago

Die Hinrunde der abgelaufenen Zweitligaspielzeit verlief für die Kickers erstaunlich gut, mit 27 Punkten rangierte das Team des damaligen Trainers Bernd Hollerbach auf dem 6. Tabellenplatz – als Aufsteiger. Es folgte eine Rückrunde, die den Würzburgern mit sieben Unentschieden und zehn Niederlagen am Ende die Klassenzugehörigkeit kostete. Ein Verlauf, der auch an Aufsichtsratschef Thorsten Fischer nicht spurlos vorbei gegangen zu sein scheint.

Eine handfeste Theorie?

In der Main-Post wird von einer Theorie berichtet, die Fischer nach dem Zweitligaabstieg aufgestellt haben soll. Einige Akteure hätten gen Saisonende nicht mehr sämtliche Kräfte mobilisiert, um den Klassenerhalt noch zu realisieren. Im Gegenteil: Es wäre gegen die Kickers gespielt worden, damit die Spieler nach dem Abstieg nicht mehr vertraglich an den Verein gebunden gewesen wären und sich nach einem neuen Arbeitgeber hätten umschauen können.

Auch Bernd Hollerbach, der seinen Posten als Cheftrainer nach dem Abstieg geräumt hat, wird in Fischers Ausführungen berücksichtigt. In der zurückliegenden Winterpause vermeldete der Verein, dass Vertragsgespräche erst nach dem Klassenerhalt fortgesetzt werden würden. Hollerbach fungierte in dieser Zeit nicht nur als Trainer, sondern deckte auch einige Bereiche als Sportdirektor ab und hätte über die vertragliche Situation einiger Akteure Bescheid gewusst.

Acht Akteure haben den Verein bislang ablösefrei verlassen, bis auf Lukas Fröde und Keeper Jörg Siebenhandl handelt es sich dabei um absolute Stammkräfte der vergangenen Spielzeit. Die Kickers konnten hingegen mit Dominic Baumann und Marvin Kleihs bislang erst zwei neue Spieler unter Vertrag nehmen.

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