1. FC Kaiserslautern: Es geht nicht vorwärts

Pfälzer seit sechs Spielen ohne Sieg

Wieder kein Sieg für Mads Albaek (l.) und den FCK.

Mads Albaek (l.) und der FCK kamen nicht über ein 3:3 gegen Fortuna Köln hinaus. ©Imago/Eibner

Die Roten Teufel treten auf der Stelle. Obwohl die Mannschaft im Heimspiel gegen Fortuna Köln einen frühen 0:2-Rückstand aufholte und kurz vor Ende mit 3:2 in Führung lag, reichte es wieder nicht zu einem Sieg, in der Nachspielzeit machten die Gäste noch den Ausgleich.

Sievers erwischt einen gebrauchten Tag

„Ein Spiel so zu drehen ist von den Gefühlen her mit das Beste, was es gibt. Dann bekommst du wie in Zwickau so ein Ei hinten rein. Da tut brutal weh“, war Theo Bergmann bei Der Betze brennt im Anschluss frustriert. Statt sich über eine erfolgreiche Aufholjagd zu freuen, war Jan-Ole Sievers Leistung ein Thema. Der Torhüter gab bei allen drei Gegentoren keine gute Figur ab, in der Nachspielzeit legte er Bone Uaffero den Ausgleich quasi vor.

Michael Frontzek nahm im Vergleich zum Spiel in Zwickau lediglich eine Änderung vor, Mads Albaek ersetzte Theodor Bergmann im defensiven Mittelfeld. Durch den Ausfall von Lukas Spalvis bildeten Timmy Thiele und Julius Biada das Sturmduo, beide trafen noch in der ersten Halbzeit und machten aus einem 0:2 ein 2:2.

Wir müssen jetzt einfach mal die drei Punkte holen. Egal wie. (Kevin Kraus)

„Ich hoffe, die Fans sehen, dass wir Gas gegeben haben. Aber wir müssen jetzt einfach mal die drei Punkte holen. Egal wie“, richtete Kevin Kraus den Blick direkt nach dem Spiel sofort auf die kommenden Aufgaben. Die haben es in sich, schließlich steht eine englische Woche mit drei Spielen in acht Tagen an – und mit aus tabellarischer Sicht brisanten Paarungen. Nach dem Gastspiel in Jena am Samstag muss der FCK die Tabellennachbarn Braunschweig und Lotte ran.

Während Lotte ebenso wie die Lauterer sieben Punkte auf dem Konto hat, liegt die Eintracht einen Zähler dahinter. Die beiden Absteiger starteten mit großen Ambitionen und als Aufstiegsfavoriten in die Saison, davon ist nach sieben Spieltagen noch nicht viel zu sehen. Nach der englischen Woche wird man klarer sehen, wohin die Reise für die beiden Traditionsclubs in dieser Spielzeit geht.

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