1. FC Kaiserslautern: Hauptsponsor Layenberger mahnt

Zwischenfinanzierung als Gefahr

Harald Layenberger ist Sponsor des FCK

Harald Layenberger führt ein Unternehmen für Nahrungsmittel. ©Imago/Werner Schmitt

Dass der 1. FC Kaiserlautern in den kommenden Monaten einiges an Kapital benötigt, um die Lizenz für die 3. Liga sicherzustellen, ist kein Geheimnis. Über die Mittel, wie an das nötige Geld gelangt werden soll, bestehen aber unterschiedliche Auffassungen. Die FCK-Verantwortlichen versuchen Kredite zu bekommen, Hauptsponsor Harald Layenberger sieht eine hingegen eine Zwischenfinanzierung als große Gefahr.

Stärken in den Vordergrund stellen

Im Gespräch mit „Treffpunkt Betze“ gibt sich der Unternehmer zwar positiv was den sportlichen Verbleib in der Liga und auch die Finanzierung einer weiteren Drittliga-Saison angeht, darüberhinaus macht er sich aber Gedanken.

„Entscheidend wird dann aber sein, ob wir in einer zweiten Drittliga-Saison dauerhaft finanziell abgesichert sind und mit einer wettbewerbsfähigen Mannschaft antreten, oder ob es die Saison sein wird, in der wir endgültig den Karren an die Wand fahren werden. Bei einer Zwischenfinanzierung zu horrenden Zinsen sehe ich ein „worst case Szenario“ durchaus. Es bedarf also einer klaren finanziellen Brücke die uns ein Investor bauen muss“, denkt der gebürtige Pfälzer die Situation weiter.

In einer Finanzierung, bei der letztlich hohe Zinsen bedient werden müssten, läge die Gefahr langfristig für andere Investoren noch unattraktiver zu werden. Stattdessen müsse sich der Klub auf seine Stärke besinnen, nämlich die Identifikation der Region mit dem Verein: „Diese Einheit FCK, die alles umschließt, die ist im Prinzip das Einzige, was du in der momentanen Lage noch vermarkten kannst.“

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