1. FC Kaiserslautern in Zukunft mit Dreierkette?

Hildmann will Aufbauspiel verbessern

Andre Hainault vom 1. FC kaiserslautern

Andre Hainault spielte schon in Magdeburg gelegentlich Dreierkette. ©Imago/foto2press

Im Trainingslager in Spanien arbeitet der 1. FC Kaiserslautern nicht nur an den physischen Grundlagen für die Rückrunde, sondern auch an einer neuen Taktik. Trainer Sascha Hildmann ließ im gestrigen Test gegen den ungarischen Klub MOL Vidi FC (0:2) in den ersten 45 Minuten im 3-4-3 statt im bisherigen 4-4-2 spielen.

„Die Dreierkette und das 3-4-3 geben uns mehr Optionen im Umschaltspiel. Wir haben damit ein flexibleres Aufbauspiel als zuletzt im 4-4-2. Das Ziel ist es, dass wir uns mehr Torchancen erarbeiten“, erklärte Hildmann gegenüber der Rheinpfalz die Vorzüge der neuen Formation.

Überangebot hinten, vorne Bedarf?

Kevin Kraus, Andre Hainault und Jonas Scholz bildeten vom Anpfiff weg den Abwehrriegel, Jan Löhmannsröben und Mads Albaek agierten im Mittelfeldzentrum davor. Bis auf den Gegentreffer zum 0:1 per Kopfball sah es defensiv gut aus.

Die Dreierkette bietet dem Trainer außerdem die Möglichkeit einen Innenverteidiger mehr aufzubieten. Jonas Scholz und Lukas Gottwalt drängen aus der eigenen Jugend in die Mannschaft drängen. Özgür Özdemir, der nach einer Hinrunde mit nur zwei Einsätzen jetzt unter Hildmann, der schon in Großaspach fest auf ihn baute, wieder auf eine Chance hofft, ist dann der fünfte Innenverteidiger.

Während hinten mit einem Überangebot umgegangen werden muss, wäre die Spitze die einzige Position, auf welcher der bisher auf dem Transfermarkt zurückhaltende FCK noch etwas tun würde. Ausschlaggebend wird sein, ob Christian Kühlwetter als zentraler Stürmer eingeplant wird. Gegen MOL Vidi war dies der Fall, was jedoch auch daran lag, dass Timmy Thiele krank fehlte.

„Wenn jemand kommt, dann jemand, mit dem wir auch längerfristig arbeiten können“, schränkte Hildmann ein. Ein Gespräch mit Martin Bader und Boris Notzon nach dem Trainingslager soll abschließende Klarheit bringen.

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