1. FC Kaiserslautern: Löhmannsröben äußert sich

Kontrollausschuss ermittelt

Jan Löhmannsröben vom 1. FC Kaiserslautern

Jan Löhmannsröben nimmt selten ein Blatt vor den Mund- ©Imago/Eibner

Nach seiner Wutrede auf Grund des schmeichelhaften Elfmeters, der den FCK den Sieg in Zwickau gekostet hatte, wurden vom Kontrollausschuss des DFB inzwischen Ermittlungen gegen Jan Löhmannsröben eingeleitet. Der Mittelfeldspieler hat sich inzwischen selbst geäußert.

Entschuldigung für Wortwahl

Der aus Jena in die Pfalz gewechselte Abräumer erklärte nochmals seine Sicht auf die spielentscheidende Situation, bei der er einen Ellbogen ins Gesicht bekam und entschuldigte sich für seinen anschließenden Ausbruch vor den Medien mit den Worten: „Dass ich dann im Interview direkt nach dem Spiel vielleicht ein wenig emotionaler bin, sorry. Der Fußball lebt doch von Emotionen. Vielleicht war meine Wortwahl nicht optimal, aber ich wollte zu keinem Zeitpunkt irgendjemanden beleidigen oder persönlich angreifen.

Ich habe meinen Frust mit meinen Worten wiedergegeben, so rede ich. Ich bin kein Typ, der sich vor der Kamera verstellt. Als mir während dem Interview die Szene auf dem Bildschirm gezeigt wurde, wo ich sie zum ersten Mal gesehen habe, konnte ich nicht anders, als meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.“ 

Ob dem 27-Jährigen nun eine Sperre droht, wird sich zeigen. Er hatte Schiedsrichter Markus Wollenweber unter anderem empfohlen, er solle „Cornflakes zählen gehen“ oder „Eier bemalen“ und hoffe, der Unparteiische könne „eine Woche nicht pennen.“

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