1. FC Kaiserslautern: Mit mehr Erfahrung in die Südstadt?

Hemlein nach Sperre zurück

Christoph Hemlein gegen Dominik Ernst.

Bereitete in der der Hinrunde das zwischenzeitliche 1:2 vor: Christoph Hemlein. ©Imago/Eibner

Sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz – der 1. FC Kaiserslautern steht momentan im Niemandsland der Tabelle. Damit sich das mit einem Sieg über die Fortuna positiv ändert, gibt Trainer Sascha Hildmann eine offensive Marschroute aus.

„Wir wollen versuchen, unser eigenes Spiel aggressiv durchzudrücken und Torchancen zu kreieren“, sagte der 46-Jährige auf der Spieltags-Pressekonferenz. Leichter gesagt als getan, wie der FCK beim 1:1 vor Wochenfrist gegen Zwickau unter Beweis stellte.

Offensiv muss mehr kommen

Denn bislang konnte Hildmann die Offensive der „Roten Teufel“ noch nicht ankurbeln. Acht Spiele bestritten die Pfälzer unter ihm als Cheftrainer, dabei gelangen nur sechs Tore. Zu wenig, um das Mittelfeld der Tabelle zu verlassen und zu wenig, um sich von allen Sorgen zu befreien, doch noch in den Abstiegskampf hineingesogen zu werden.

Im Schnitt 24 Jahre alt waren die Spieler im Kader gegen Zwickau, in Köln könnte wieder mehr Erfahrung dabei sein. Christoph Hemlein steht nach verbüßter Gelbsperre wieder zur Verfügung und dürfte auf dem rechten Flügel beginnen.

Für ihn müsste Antonio Jonjic weichen. Der 19-Jährige lieferte bei seinem Startelf-Debüt gegen Zwickau eine ordentliche Vorstellung gab und wurde vom FCK bis 2021 gebunden. Wie der Klub am Freitag mitteilte, verlängerte sich der eigentlich nur bis Saisonende gültige Vertrag des Eigengewächses durch seine ersten Einsätze in der 3. Liga automatisch.

Mit großer Fan-Unterstützung nach Köln

Auch Mads Albaek kann nach auskuriertem Muskelfaserriss wieder mitmitschen, der Däne war vor seiner Verletzung in beiden Partien unter der Hildmann auf der Doppelsechs gesetzt. Ob es bei ihm nach zweieinhalb Monaten ohne Pflichtspiel aber gleich wieder für die Startelf reicht, darf bezweifelt werden.

Stimmgewaltiger Unterstützung kann sich der FCK aber sicher sein: 3.000 Fans werden die Mannschaft in die Südstadt begleiten und darauf hoffen, keine Achterbahnfahrt wie noch im Hinspiel erleben zu müssen. Da kam Kaiserslautern nach einem 0:2 zurück, führte kurz vor dem Ende mit 3:2, nur um in der Nachspielzeit doch noch den Ausgleich zu kassieren.

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