1. FC Kaiserslautern: Zielüberprüfung im Winter

Frontzeck bestätigt Aufstiegsanspruch

Gelassener Umgang mit Druck: FCK-Coach Michael Frontzeck

Spannung vor dem Saisonstart: FCK-Trainer Michael Frontzeck © imago/jan huebner

Trainer Michael Frontzeck verfolgt beim Aufstiegsanwärter 1. FC Kaiserslautern vor dem Saisonstart eine Drei-Schritte-Strategie. Trotz allen Understatements macht der Ex-Profi allerdings auch klar, dass der Aufstieg als Idealziel der Pfälzer am Ende dieses Prozesses stehen soll.

Als entscheidende Zwischenstation auf dem direkten Weg zurück in die zweite Liga kündigte Frontzeck eine Standortbestimmung nach der ersten Saisonhälfte an. „Im Winter können wir realistisch sehen, was für den Klub möglich ist und was nicht“, sagte der 54-Jährige in einem Interview mit dem Fachmagazin Kicker (Heft 61 vom 26.07.2018).

Wir haben das Ziel, am letzten Spieltag eine Klasse höher zu gehen. (FCK-Trainer Michael Frontzeck)

Zuvor seien jedoch die Bewältigung des nach dem Zweitliga-Absturz vollzogenen Umbruchs und der Verlauf der ersten Spiele auf dem ungewohnten Drittliga-Terrain abzuwarten. Dennoch betonte der Coach den Anspruch am Betzenberg: „Wir wollen nicht wegdiskutieren, dass wir das große Ziel haben, am letzten Spieltag wieder eine Klasse höher zu gehen.“

Druck kein Problem

Den zwangsläufigen Druck aufgrund der schon vor dem ersten Saisonspiel gegen Aufsteiger 1860 München (Samstag) sieht Frontzeck gelassen. „Damit müssen wir umgehen, Druck gehört dazu“, sagte der frühere Nationalspieler: „Und wenn es mir zuviel wird, nehme ich ihn eben weg von der Mannschaft.“

Die Euphorie um seine „Roten Teufel“ trotz des Abstiegs in die dritte Liga nennt Frontzeck „außergewöhnlich“ und „ein bisschen Kredit“. Dennoch will sich der ehemalige Profi von der Begeisterung nicht blenden lassen. Wie eng alles beisammen sei, „zeigt sich erst, wenn es mal schlecht läuft“.

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