1. FC Magdeburg: Beck nimmt neue Rolle vorerst an

Torjäger überzeugt als Ballverteiler

Christian Beck vom 1. FC Magdeburg zieht ab

Macht sich keine Sorgen: FCM-Goalgetter Christian Beck. ©Imago

In den beiden vergangenen Spielzeiten stellte Christian Beck mit 17 sowie 19 Saisontoren mit Abstand den besten Angreifer im FCM-Dress, in dieser Spielzeit will es für den 29-Jährigen allerdings noch nicht so recht klappen. Nach vier Spieltagen ist der gebürtige Erfurter noch ohne Torerfolg, überzeugte dabei jedoch als Anspielstation und Verteiler.

Torflaute auch in anderen Spielzeiten

Das Wort „Krise“ findet in den Gedankenspielen des Torjägers aber weiterhin keinen Platz: „Wir gewinnen drei Spiele in Folge, und das ist das Wichtigste. Ich bereite auch gern die Bälle vor. Ich hätte natürlich gern getroffen, mache mir aber gar keine Sorgen“, äußert sich Beck im Kicker (Heft 65/2017 vom 10.08.2017).

Er macht schon noch seine Tore. (Mario Kallnik)

Unterstützung erhält der Profi, der seit Anfang 2013 in der Elbstadt unter Vertrag steht von seinem Geschäftsführer Mario Kallnik: „Christian macht schon noch seine Tore, ganz sicher.“ Einen Grund, um nervös zu werden, sollte der Stürmer wahrlich nicht haben, durchlief er in den beiden Spielzeiten doch längere Phasen ohne eigenen Treffer.

In der Vorsaison waren es mal sechs Partien, in der Spielzeit 2015/16 sieben Spiele ohne Treffer. Die nächste Chance, um sich in die Torschützenliste einzutragen, hat Beck bereits am Sonntag, wenn seine Magdeburger im Pokal den FC Augsburg empfangen.

Pokalsieg mit Fans im Rücken?

Mitstreiter Philip Türpitz startete hingegen erfolgreicher in die neue Spielzeit, zwei Tore und drei Vorlagen konnte der Neuzugang bereits beisteuern. Auch gegen den FCA rechnet sich der 25-Jährige etwas aus, setzt dabei aber auch auf die eigenen Anhänger.

Die Tribüne ist eine Peitsche. (Philip Türpitz)

„Diese Tribüne ist eine einzige Peitsche. So extrem geile Fans, das ist einzigartig in der Liga. Sie werden uns sicherlich auch im Pokal nach vorne treiben. Und wir wollen das mit einer richtig guten Leistung zurückzahlen“, so der Neuling in der Bild (Ausgabe vom 10.08.2017).

Blickt man auf die Pokalhistorie, war jedoch zumeist in der 1. Hauptrunde schon Endstation für den FCM. Das Viertelfinale 2000/01 gegen den FC Schalke stellt eine Ausnahme dar, bei sieben der acht folgenden Teilnahmen war in der 1. Runde bereits Schluss. 2014/15 kamen die Elbstädter über ihr Erstrundenmatch hinaus – es gelang ein 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg. Das Tor des Tages erzielte dabei Beck.

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