1. FC Magdeburg: Chahed darf auf neuen Vertrag hoffen

Malachowski kommt

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2020 | 16:02
Tarek Chahed gegen Dario De Vita.

Tarek Chahed könnte auch in der kommenden Saison für den 1. FC Magdeburg auflaufen.

Update (16:02 Uhr):
Wie der 1. FC Magdeburg am Freitag Mittag bekannt gab, wird Adrian Malachowski zur neuen Saison zum Kader stoßen. Der zentrale Mittelfeldspieler erhält einen Vertrag bis 2022 und kommt vom polnischen Zweitligisten GKS Belchatow.

Ursprünglicher Artikel (8:57 Uhr):
Ganz oben auf der Liste von Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg, steht bekanntlich offensive Entlastung. Die wird nicht von zwei Akteuren kommen, deren Verträge bereits ausgelaufen sind. Die Rede ist von Mario Kvesic und Marcel Costly.

Wie die Bild (Ausgabe vom 24.07.2020) berichtet, sagte Flügelflitzer Costly den Magdeburgern ab. Auch eine Weiterbeschäftigung von Kvesic ist kein Thema mehr, ebenso wie ein erneutes Engagement von Thore Jacobsen: Der zentrale Mittelfeldspieler kehrt vorerst zu Stammverein Werder Bremen zurück.

Chahed wieder Teil der Planungen

Costly könnte der 3. Liga trotzdem über den Sommer hinaus erhalten bleiben. Bereits Anfang Mai berichtete Liga-Drei.de vom Interesse aus Rostock, wo mit Jens Härtel der einstige Förderer des 24-Jährigen an der Seitenlinie steht. Da an der Ostsee weiterhin Bedarf auf den Flügeln besteht, könnte Costly erneut auf Hansas Wunschzettel auftauchen.

In den Planungen des FCM spielt hingegen Tarek Chahed wieder eine Rolle. Seit Anfang Juni konnte der Allrounder auf Grund von Knie-Beschwerden, die eine Operation nach sich zogen, nicht mehr mitmischen, sein Abschied nachdem der Vertrag auslief war bereits beschlossen.

Anforderungsprofil für Neuzugänge

„Aber nach seiner Verletzung wollten wir ihn nicht fallen lassen. Er hat schließlich auch jahrelang für uns Gas gegeben“, erklärt Kallnik den Kurswechsel beim 24-Jährigen, der seit 2013 den FCM-Dress trägt. „Deshalb wollen wir ihm die Chance geben und haben ihm zugesagt, dass er von uns ein Angebot bekommt, wenn er wieder fit ist.“

Bis das der Fall ist, wird der Spielermarkt aber weiterhin genauestens studiert. Zumal Kallnik das Anforderungsprofil für mögliche Neuzugänge schon eingegrenzt hat: „Dabei spielt das Alter auch gar nicht die entscheidende Rolle. Wichtig ist, wie viele Einsätze man auf welchem Niveau schon hatte.“

Dieses dürfte speziell in der Offensive zum Einsatz kommen. Während die Stürmerdecke nach der Verpflichtung von Kai Brünker etwas dicker ist, klafft direkt dahinter eine Lücke. Auf den offensiven Außenpositionen sowie im offensiven Mittelfeld hat Magdeburg akuten Bedarf.