1. FC Magdeburg: Einspruch gegen DFB-Urteil geplant

Strafe nach dem Frankfurt-Spiel zu hart

Autor: Dennis Keller Veröffentlicht: Dienstag, 18.10.16 | 09:58

Stehen wie eine Wand hinter ihrem Verein: Die Fans des 1. FC Magdeburg.

Der 1. FC Magdeburg will den Teilausschluss seiner Fans in zwei anstehenden Heimspielen nicht akzeptieren. ©Imago

Der 1. FC Magdeburg wird gegen ein Urteil des DFB-Sportgerichts in Berufung gehen. Während des Pokalspiels gegen Eintracht Frankfurt hatten Gäste-Fans Böller gezündet und Leuchtraketen in den FCM-Block geschossen. Daraufhin hatten Magdeburger versucht, das Feld zu stürmen. Für diese Vorkommnisse hatte der DFB 20.000€ Strafe und einen Zuschauerteilausschluss in den beiden Heimspielen gegen Hansa Rostock sowie den Halleschen FC verhängt.

„ Unser Verein hat vorbildlich an der Aufklärung mitgewirkt. ”
Peter Fechner

Zu hart, meint Magdeburgs Präsident Peter Fechner. Er sagte im kicker (Heft 84 vom 17.10.2016), dass der Klub Einspruch gegen das Urteil erheben will: "Dass unser Verein an der Aufklärung vorbildlich mitgewirkt hat, wurde seitens des Sportgerichts nicht hinreichend gewürdigt", so seine Begründung. Geht der Verein jetzt also tatsächlich in Berufung, dann müsste der Fall vom DFB-Bundesgericht neu verhandelt werden.