1. FC Magdeburg: Franz befürchtet Verletzungen

FCM sieht Gefahren in Saisonfortführung

Maik Franz vom 1. FC Magdeburg

Vieles spricht gegen eine Fortführung der 3. Liga, glaubt Maik Franz. ©Imago images/Huebner

Der 1. FC Magdeburg gehört zu den größten Kritikern einer möglichen Saisonfortführung. Die Sicherheit der Spieler macht den Verantwortlichen Sorge, nicht nur in Bezug auf das grassierende Virus.

Sollte die Spielzeit tatsächlich ab Anfang Mai fortgesetzt und bis Ende Juni abgeschlossen werden, würde das den Profis körperlich und mental viel abverlangen.

Sinnvolles Training erst ab sieben Spielern

„Die Belastungen wären enorm. Das Verletzungsrisiko wäre deshalb noch viel höher als sonst“, so Maik Franz, Leiter des Lizenzbereichs beim FCM, in der „Volksstimme„.

Das aktuell von einige Drittligisten praktizierte Kleingruppentraining könne darauf nur unzureichend vorbereiten – einer der Gründe, warum beim FCM noch nicht an solche Übungseinheiten gedacht wird.

Laut Trainer Pele Wollitz widerspricht es zum Einen dem Solidaritätsgedanken in der aktuellen Krise, wenn für einige wenige Ausnahmen gemacht werden. Zum Anderen glaubt der FCM-Coach ohnehin erst ab einer Gruppenstärke von sieben Spielern an ein sinnvolles Fußballtraining, wie er der „Volksstimme“ erklärte.

Derzeit sind fünf Drittligisten wieder im Training. Die größte Anzahl von Spielern haben dabei der FC Ingolstadt und die SpVgg Unterhaching mit Vierergruppen auf dem Platz.