1. FC Magdeburg: Franz beschwört FCM-DNA

Lehren aus der Zwischenkrise gezogen

Beschwört Magdeburgs Stärken: Manager-Assistent Maik Franz

Will FCM-DNA dauerhaft sehen: Manager-Assistent Maik Franz (l.) © imago/foto2press

Trotz der Erleichterung beim Aufstiegsanwärter 1. FC Magdeburg über das Ende der Zwischenkrise setzt die sportliche Führung auf Lehren aus der langen Wartezeit auf den ersten Sieg im neuen Jahr. Manager-Assistent Maik Franz fordert zur Erfüllung des Aufstiegszieles für die restliche Saison 100-prozentige Bereitschaft zur Umsetzung der herausragenden Stärken.

Kriegen wir die DNA dauerhaft auf den Platz, steigen wir auch auf. (FCM-Managerassistent Maik Franz)

Erst beim 3:1 am vergangenen Wochenende gegen Preußen Münster wäre beim „Wintermeister“ die sogenannte FCM-DNA teilweise wieder erkennbar gewesen, bescheinigte Franz der Mannschaft von Trainer Jens Härtel in einem Interview der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 13.02.2018) einen überzeugenden Auftritt. In puncto „Teamgeist, Entschlossenheit, Leidenschaft und stärkeren Willen“ machte der 35-Jährige das Duell mit Münster zum Maßstab für den weiteren Saisonverlauf: „Kriegen wir die DNA dauerhaft auf den Platz, steigen wir auch auf.“

Durch Formtief von Spitze gestürzt

Magdeburg war mit nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen im neuen Jahr denkbar schlecht aus der Winterpause gestartet und von der Spitze auf Rang zwei zurückgefallen. Durch den Erfolg gegen Münster verkürzten die Elbestädter jedoch den Rückstand auf Tabellenführer SC Paderborn wieder auf einen Punkt und vergrößerten zugleich ihr Polster auf den Tabellendritten SV Wehen Wiesbaden wenigstens auf sechs Zähler.

Die Schwierigkeiten bei der Lösung der nach dem Jahreswechsel aufgetretenen Probleme führte Franz auf verstärkte Unruhe im Umfeld nach dem holprigen Wiedereinstieg in den Liga-Alltag zurück. „Es war Feuer unterm Dach“, gestand der Ex-Profi sogar ein.

Umso mehr Respekt zollte die rechte Hand von FCM-Manager Mario Kallnik Härtels Team angesichts des immens gewachsenen Drucks für die Leistung gegen Münster. Er ziehe den Hut davor, wie die Spieler den Stress in positive Energie umgewandelt hätten.

Grundstein dafür sei die Erkenntnis aus dem vorhrigen Formtief gewesen. Nur durch die Konzentration auf die eigenen Stärken könne es für Magdeburg in der Liga funktionieren, erläuterte Franz die überarbeitete Haltung in der FCM-Mannschaft. Ohne dieses Bewusstsein hingegen „sind wir nicht besser als die anderen Teams“.