1. FC Magdeburg: Kallnik nicht mehr sportlicher Leiter

46-Jähriger bleibt als Geschäftsführer

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Sonntag, 01.11.2020 | 15:20
Mario Kallnik

Mario Kallnik wird sich wieder ganz seinen Aufgaben als Geschäftsführer in Magdeburg widmen. ©imago images/Picture Point

Mit nur vier Punkten ist der 1. FC Magdeburg äußerst schwach in die Saison 2020/21 gestartet und steht nach acht Spieltagen am Tabellenende. Dieser Fehlstart hat nun Konsequenzen: Wie der FCM am Sonntag mitteilte, wird Mario Kallnik mit sofortiger Wirkung nicht mehr sportlicher Leiter des Klubs sein. Der 46-Jährige wird aber weiterhin seine Tätigkeit als Geschäftsführer des FCM ausüben.

„Bereits im Sommer hatten wir angekündigt, dass wir uns innerhalb des Vereins spätestens im Herbst Gedanken über die zukünftige strukturelle Ausrichtung des Vereins machen werden. Aufgrund dessen, dass die sportliche Situation mit Saisonbeginn unbefriedigend blieb, haben wir uns in den vergangenen Wochen in den Gremien, sprich Aufsichtsrat und Präsidium, intensiv mit dieser Thematik beschäftigt“, gibt Kallnik einen Einblick in die Entscheidungsfindung.

Nachfolger soll möglichst bald präsentiert werden

Die Doppelbelastung für Kallnik in den vergangenen Wochen ruhte auf einer Entscheidung im Sommer, als der zuvor als sportliche Leiter tätige Maik Franz gehen musste. Die Neuausrichtung im Sommer unter der Federführung von Kallnik wurde aber nicht von Erfolg gekrönt.

An den blanken sportlichen Ergebnissen, oder besser gesagt deren Ausbleiben, und der eingangs erwähnten prekären tabellarischen Situation, dürfte auch die Kaderplanung im Sommer nicht unschuldig sein. 13 Spieler verließen Magdeburg, 15 Neuzugänge schlossen sich den „Größten der Welt“ an – eine schlagkräftige Einheit konnte der neue Kader bis dato aber noch nicht bilden.

Einen neuen sportlichen Leiter hofft der FCM unterdessen schon in Kürze vorstellen zu können. „Dabei hilft uns, das Gespräche mit potenziellen Kandidaten bereits geführt wurden. Weitere Gespräche sind bereits terminiert“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Lutz Petermann das weitere Vorgehen.