1. FC Magdeburg: Matchwinner halten Ball flach

Türpitz sagt sechs Endspiele voraus

Mahnt zur Konzentration: FCM-Ass Philip Türpitz

Warnung vor Selbstzufriedenheit: FCM-Torschütze Philip Türpitz. © imago/foto2press

Nach dem „Big Point“ gegen Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC (2:0) ist bei Aufstiegskandidat 1. FC Magdeburg Besonnenheit oberstes Gebot. Trotz des nunmehr komfortablen Polsters des Tabellenzweiten auf die schärfsten Verfolger hielten die Hauptdarsteller des wichtigen Erfolgs den Ball flach und mahnten weitere Konzentration auf die letzten Aufgaben im Endspurt um den direkten Sprung in die zweite Liga an.

Der größte Fehler wäre, jetzt zufrieden zu sein. (FCM-Torschütze Philipp Türpitz)

„Fakt ist, dass wir noch sechs Endspiele haben“, sagte Torschütze Philip Türpitz in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 09.04.2018) ungeachtet der günstigen Ausgangsposition seiner Mannschaft: „Der größte Fehler wäre, jetzt zufrieden zu sein.“

Auch Torhüter Jan Glinker sah den FCM nach seiner Strafstoß-Parade gegen KSC-Schütze Fabian Schleusener noch nicht am Ziel und maß dem gefestigten Aufstiegsplatz noch keine allzu große Bedeutung zu: „Wir heben jetzt nicht ab. Das geht alles so schnell: Wenn du zweimal verlierst, bist du wieder hinten dran“, sagte der Schlussmann im Fachmagazin Kicker (Heft 30 vom 09.04.2018).

Beruhigendes Polster auf Verfolger

Dennoch war der Sieg gegen den zuvor in 21 Spielen ungeschlagen gebliebenen KSC nicht zuletzt auch aufgrund der gleichzeitigen 0:1-Niederlage des Tabellendritten SV Wehen Wiesbaden bei Preußen Münster richtungsweisend. Magdeburgs Vorsprung auf Wiesbaden beträgt vor dem Gastspiel bei den Hessen am Freitag fünf Punkte, und das Team von Trainer Jens Härtel hat außerdem noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Karlsruhe liegt noch einen Zähler hinter dem SVWW auf Rang vier.

An magelnder Entschlossenheit soll der ersehnte Aufstieg des früheren Europacup-Gewinners in jedem Fall nicht scheitern. „Wenn du nach so einem Spiel fünf Punkte Vorsprung hast“, sagte der zweite FCM-Torschütze Christian Beck, „dann willst du Platz zwei nicht mehr hergeben.“

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