1. FC Magdeburg: Thomas Gösweiner steht auf dem Zettel

FCM hat ein Auge auf Regionalliga-Knipser

Thomas Gösweiner jubelt für Wormatia Worms

Im Fokus: Thomas Gösweiner traf elf Mal für Wormatia Worms. ©Imago/Thomas Frey

Am heutigen Samstag hatte der FCM noch frei, erst morgen empfangen die Magdeburger den VfL Osnabrück. Nach dem sehr ordentlichen Auftritt der Elbestädter unter der Woche beim Derbysieg im Pokal gegen Halle plagen Coach Jens Härtel dabei Personalsorgen – im positiven Sinne.

Wie plant der Club?

„Die Jungs, die zuletzt gespielt haben, haben eine ordentliche Visitenkarte hinterlegt, die anderen zuvor jedoch auch“, so der FCM-Coach. „Wir werden uns überlegen, welche Lösung für alle die beste ist.“ Der ausgewogene Kader der Magdeburger war bisher ein Trumpf in dieser Saison, gerade in der Offensive hat Härtel mehrere gleichwertige Alternativen.

Wie der FCM-Angriff in der nächsten Saison aussieht, ist hingegen noch nicht klar. Der Kontrakt von Julius Düker läuft aus, genauso der Leihvertrag von Florian Pick. Auch die Zukunft von Tobias Schwede ist noch nicht geklärt. Gesucht sind also Alternativen und dabei schaut Magdeburg auch nach Worms.

Interesse an Gösweiner bestätigt

Thomas Gösweiner steht seit dieser Saison für Wormatia in der Regionalliga Südwest seinen Mann und netzte in 21 Partien elf Mal ein. Der in der Jugendakademie von Admira Wacker ausgebildete Österreicher verfügt trotz seiner Größe von 1,91 Meter über einen anständigen Antritt sowie ein gutes Auge für den Nebenmann. Sein Vertrag läuft allerdings zum Saisonende aus.

„Es gibt Interesse aus der zweiten und dritten Liga, auch aus Magdeburg“, bestätigt Berater Daniel Minovgidis auf Anfrage gegenüber Liga-Drei.de. Ob bereits Gespräche geführt wurden, wollte Minovgidis nicht verraten.

Die Konzentration des Spielers sowie auch des FCM dürfte ohnehin vorerst der laufenden Saison gelten, in Magdeburg werden Vertragsgespräche verständlicherweise dem Aufstieg untergeordnet. Wie schnell an der Elbe Planungssicherheit herrscht, haben also die Spieler in der Hand  – gegen den VfL Osnabrück könnten sie zumindest einen weiteren großen Schritt gehen.

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