1. FC Magdeburg: Weiter keine Karten für Hansa-Gastspiel

Klub will für intensivere Kontrolle sorgen

FCM-Manager Mario Kallnik strebt mehr Kontrollen an

Will Kartenverkauf besser kontrollieren: FCM-Manager Mario Kallnik © imago

Der 1. FC Magdeburg lässt nach den Fan-Krawallen beim Pokalspiel von Ligarivale Hansa Rostock gegen Hertha BSC den Vorverkauf für das Gastspiel der Hanseaten am 9. September vorerst weiter ausgesetzt. Laut Magdeburger Volksstimme will der Klub für eine intensivere Kontrolle des Ticketverkaufs sorgen.

Wir können Maßnahmen zur Einschränkung einleiten. (FCM-Manager Mario Kallnik zum Vorverkauf für das Spiel gegen Rostock)

„Wir können ein paar Maßnahmen für Einschränkungen einleiten“, zitierte das Blatt FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik. Der Manager nannte als Beispiele die Erfassung von Postleitzahlen der Wohnorte von Kartenkäufern, die generelle Begrenzung der Ticketanzahl und eine Auswahl von kaufberechtigten Personen.

Hansa-Fans sollen Ausschluss umgehen wollen

Magdeburg hatte den Vorverkauf für das Ost-Derby zu Wochenbeginn gestoppt. Der Verein reagierte damit auf Medienberichte über Pläne von Hansa-Fans zur Umgehung ihres vom DFB angeordneten Ausschlusses vom Spiel an der Elbe. Angeblich soll der Rostocker Anhang durch eine Solidarisierungsaktion von FCM-Fans bereits 1000 Karten erhalten haben.

Durch die Ausschreitungen bei Hansas Pokalspiel am vergangenen Montag gegen Erstligist Berlin hat die entstandene Situation zusätzliche Brisanz erhalten. Ein Zeitpunkt für den Neustart des Vorverkaufs für die Begegnung steht noch nicht fest. Ursprünglich hatte Magdeburg die Eintrittskarten für das Duell mit Rostock nach zweitägiger Unterbrechung ab Donnerstag wieder offiziell veräußern wollen.

Kallnik bestätigte außerdem laufende Kontakte mit den zuständigen Stellen und Personen. Dazu gehören neben der Polizei auch Verantwortliche von Hansa und des DFB.

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