1. FC Saarbrücken: Klarer Standpunkt bei Shipnoski

"Er hat keine Ausstiegsklausel."

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Mittwoch, 23.12.2020 | 08:39
Nicklas Shipnoski

Häufiges Bild: Nicklas Shipnoski in Jubelpose. ©Imago images/Revierfoto

Drei Tore pro Spiel – die gelangen Nicklas Shipnoski vor zweieinhalb Jahren für die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern noch in der Oberliga Rheinland Pfalz/Saar. Ebenfalls drei Tore im Profifußball zu erzielen, ist naturgemäß weitaus schwieriger, es zeigt allerdings die starke Entwicklung Shipnoskis auf.

Beim 3:3 gegen den FC Ingolstadt sicherte er seiner Mannschaft einen Punkt und sich selbst einen Platz ganz oben: Mit neun Toren und sechs Vorlagen führt der Offensivmann die Scorer-Liste an. Mit der Shipnoski-Verpflichtung im Sommer haben die Verantwortlichen beim 1. FC Saarbrücken alles richtig gemacht. Doch sie wissen auch: Erfolg weckt Begehrlichkeiten.

Und so wird im Saarland, schon bevor irgendwelche Abgangs-Gerüchte aufkommen können, vorgebaut: „Er hat keine Ausstiegsklausel. So etwas gibt es nicht bei uns“, sagt FCS-Schatzmeister Dieter Weller in der Bild (Ausgabe vom 23.12.2020).

Teamgeist

Shipnoskis Engagement in Saarbrücken wurde vertraglich bis 2022 festgezurrt. In seiner momentanen Form ist der FCS ohne ihn fast nicht mehr vorstellbar.

Mit seinen 15 Scorer-Punkten war Shipnoski an über der Hälfte aller Saarbückener Treffer beteiligt. Wenn der Offensivmann selbst traf, hat der FCS in dieser Saison noch nicht verloren – so wie beim eingangs angesprochenen 3:3 gegen Ingolstadt.

Nach dem Punktgewinn hob Shipnoski auf seinem Instagram-Kanal nicht etwa seine drei Treffer hervor, sondern bescheinigte seinem Team eine „geile Aufholjagd“. Die Identifikation mit dem Verein stimmt also und Shipnoski kann sich statt auf Ausstiegsklauseln oder ähnlichem auf das Sportliche konzentrieren.