1. FC Saarbrücken holt Günther-Schmidt

Noch nichts Passendes für Schorch

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Dienstag, 05.01.2021 | 14:50
Christopher Schorch vom 1. FC Saarbrücken

Vom Aufstiegsgarant zu Auslaufmodell: Christopher Schorch soll den FCS verlassen. ©Imago images/Hartenfelser

Update 15:00 Uhr:
Auch auf der Zugangs-Seite hat sich etwas getan beim 1. FC Saarbrücken. Mit Julian Günther-Schmidt kommt ein Stürmer von Fortuna Köln, den Trainer Lukas Kwasniok noch von Carl Zeiss Jena kennt. „Mit Julian erhalten wir einen mitspielenden Stürmer, der sowohl im
Sturmzentrum agieren kann und auch über die offensiven Außenbahnen für Gefahr sorgt. Er bringt eine gute Grundschnelligkeit mit und verleiht uns durch sein Spielverständnis sowie seine Abschlussstärke weitere Qualität und Optionen im Offensivbereich“, sagt Sportdirektor Jürgen Luginger. Über die Höhe der Ablöse wurde nichts bekannt.

Update 14:15 Uhr:
Ebenfalls in Trainingsgruppe 2 beordert worden war Mergim Fejzullahu. Der Mittelfeldspieler löste jedoch am heutigen Dienstag seinen Vertrag auf. Der 26-Jährige kehrt zu Alemannia Aachen zurück, wo er schon von 2016 bis 2018 spielte.

Der ursprüngliche Artikel von 9:10 Uhr:
Nachdem schon länger klar war, dass Christopher Schorch beim 1. FC Saarbrücken keine Zukunft hat, wurde sein Status mit der Bildung einer Trainingsgruppe 2 zum neuen Jahr nochmal bekräftigt. Zudem ist mit Bjarne Thoelke schon ein möglicher Ersatz für seinen Kaderplatz im Probetraining. Beide Seiten wollen die Zusammenarbeit beenden, doch noch hat der Verteidiger keinen neuen Verein gefunden.

Zwar habe es bereits mehrere Anfragen gegeben, doch wie der 31-Jährige der „Bild“ (Ausgabe vom 05.01.2021) sagte, habe es noch nicht ganz gepasst.

Keine Angst vor Abstiegskampf

Die sportliche Lage des potentiellen neuen Arbeitgebers spiele dabei aber keine Rolle. „Ich hätte keine Angst vor Abstiegskampf, aber es sollte im Gespräch das Gefühl entstehen, dass danach was entsteht“, macht der Rechtsfuß auch klar, dass er kein kurzfristiges Engagement anstrebt.

Hadern mag der frühere Uerdinger mit seiner aktuellen Lage jedenfalls nicht, sieht sich sogar durch die intensive Arbeit in der kleinen Gruppe in körperlicher Bestform. Spielpraxis fehlt dem Abwehrrecken freilich. Nach dem vorzeitigen Ende der Aufstiegssaison, in der Schorch noch Stammspieler war, ließ ihn Trainer Lukas Kwasniok nur noch einmal in der Liga ran.

Den Vorzug erhielten Steven Zellner und wechselweise Bone Uaferro oder Neuzugang Marin Sverko, der ursprünglich als Linksverteidiger gekommen war.