1860 München: Baustelle hinten rechts

Bierofka sucht nach der Ideallösung

Herbert Paul in Aktion.

Hat seinen Stammplatz rechts in der Viererkette verloren: Herbert Paul. ©Imago/Noah Wedel

Nach drei Spielen ohne Niederlage, in denen 1860 München sieben Punkte holte, hat es die Münchner gegen Hansa Rostock wieder erwischt. Nach 90 Minuten stand ein 1:2 auf der Anzeigetafel an der Grünwalder Straße, durch das es für die Sechziger wieder auf Tabellenplatz zwölf runter ging.

„Da muss ich meinen Hut ziehen, mit welcher Leidenschaft die Mannschaft nach dem 0:2 zurückgekommen ist“, lobte Trainer Daniel Bierofka zwar auf der vereinseigenen Homepage den Auftritt seiner Mannschaft nach der Pause, unter dem Strich standen aber trotzdem null Punkte.

Paul läuft seiner Form hinterher

Denn auch gegen Rostock ging die Suche nach einem Rechtsverteidiger weiter. Dort schien sich Herbert Paul in der Hinrunde festgespielt zu haben, doch der 25-Jährige kann schon länger nicht mehr an die Leistungen aus dem ersten Saisondrittel anknüpfen.

Gegen Jena und Uerdingen flog er jeweils mit Gelb-Rot vom Platz, gegen Hansa wurde er zur Pause eingewechselt und verursachte einen Elfmeter, den Marco Hiller jedoch parieren konnte. Die Suche nach einem Ersatz konnte Bierofka bislang nicht erfolgreich abschließen.

Experiment mit Lorenz scheitert

Gegen Aalen durfte sich Eric Weeger hinten rechts versuchen, gegen Hansa stand er aber nicht mal mehr im Kader. In der Vorwoche gegen Cottbus bekam Aaron Berzel eine Chance, der gelernte Innenverteidiger saß gegen Rostock aber lediglich auf der Bank.

So versuchte es Bierofka am Wochenende mit Simon Lorenz, doch dieses Experiment beendete der Übungsleiter bereits zur Halbzeit. Am kommenden Samstag wartet mit Wehen Wiesbaden die stärkste Offensive der Liga und damit ein echter Härtetest auf den Abwehrverbund der Löwen.

Gegen die Hessen dürfte Lorenz wieder seinen Stammplatz in der Innenverteidigung einnehmen. Paul könnte, trotz des verschuldeten Elfmeters, davon profitieren, dass die gesamte Mannschaft im zweiten Durchgang einen besseren Eindruck hinterließ.

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