1860 München: Bierofka freut sich auf „Mini-Champions-League“

Derby unter Flutlicht

Daniel Bierofka im Hinspiel in Unterhaching.

Heiß auf’s Derby: Löwen-Coach Daniel Bierofka. ©Imago/Sven Simon

Vor fast zwölf Jahren empfing 1860 München letztmals die SpVgg Unterhaching zu einem Heimspiel – damals noch in der 2. Bundesliga. Heute Abend stehen sich die Klubs erneut gegenüber, diesmal jedoch an der Grünwalder Straße.

„Wenn das Flutlicht im Grünwalder Stadion angeht, herrscht immer ein besonderer Flair. Das hat was von Champions League – von Mini-Champions-League“, freut sich 1860-Trainer Daniel Bierofka auf das Stadtderby.

Torreiche zweite Hälfte?

Das Derby kommt aus Löwen-Sicht zu einem günstigen Zeitpunkt. Mit neun Punkten aus den letzten vier Spielen stellt man die formstärkste Mannschaft hinter dem SV Meppen, der noch einen Zähler mehr einfahren konnte. Unterhaching hingegen holte aus seinen letzten vier Partien nur drei Punkte.

Spannend dürfte das Duell vor allem im zweiten Durchgang werden. 1860 traf in seinen Heimspielen bislang erst acht Mal im ersten Durchgang, nach dem Seitenwechsel sind es 16 Treffer. Auch Unterhaching schaltet bei seinen Partien in fremden Stadien den „Verdoppler“ zur Pause ein, sieben Treffern in Halbzeit eins stehen 14 in der zweiten Hälfte gegenüber.

Keine Rotation im Derby

Personell kann Bierofka vor dem Derby nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Hendrik Bonmann, Quirin Moll und Jan Mauersberger werden fehlen. Für Letztgenannten dürfte erneut Herbert Paul in die Mannschaft rücken, der als Rechtsverteidiger aufläuft.

Rotation ist trotz der englischen Woche zumindest gegen Unterhaching nicht zu erwarten. „Das wird erst für Würzburg am Samstag interessant“, erklärte Bierofka seine Gedankenspiele im Hinblick auf die Belastungssteuerung.

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