1860 München: Ismaik irritiert Reisinger

Präsident lehnt Kritik an 50+1 ab

Hasan Ismaik investiert bei 1860 München

Hasan Ismaik sieht sich wie Dietmar Hopp verfolgt. ©Imago

Dass Investor Hasan Ismaik seinen Einfluss bei 1860 München gerne weiter ausbauen würde, ist kein großes Geheimnis. Die im deutschen Profi-Fußball geltende 50+1 Regel verhindert dies allerdings. Nachdem sich Ismaik im Laufe dieser Woche erneut gegen die Schutz-Regel ausgesprochen hatte, reagiert Löwen-Präsident Robert Reisinger nun irritiert auf dessen Aussagen.

Planungen weiter unsicher

„Ich bin nicht sicher, ob Hasan Ismaiks PR-Agentur immer weiß, was ihr Auftraggeber will. Denn intern sprechen die Investorenvertreter bei uns eine gänzlich andere Sprache“, wird Reisinger in der AZ zitiert. Demnach soll in den Gesprächen zwischen Gesellschaftern und Vereinsspitze immer die Akzeptanz der 50+1 Regel im Vordergrund gestanden haben.

Ismaik hatte über Facebook die in Deutschland geltende Regelung als altmodisch und hemmend bezeichnet, sprach außerdem von einer Hetzjagd auf Investoren wie Martin Kind (Hannover) oder Dietmar Hopp (Hoffenheim).

Wie die neuerlichen Spannungen zwischen TSV und Geldgebern sich auf die drängenden Fragen der kommenden Monate auswirken, scheint noch völlig offen. Bislang ist noch kein Budget für die kommende Spielzeit festgelegt worden, was nicht nur Trainer Daniel Bierofka in seinen Planungen einschränkt.

Schon Mitglied beim offiziellen 3.Liga-Sponsor bwin? Jetzt anmelden & bis zu 100€ Willkommensbonus kassieren!