1860 München: Koussou auf Eis gelegt

Flügelstürmer soll Verletzung auskurieren

Trainingspause: Münchens Angreifer Nono Koussou

Außer Gefecht: 1860-Stümer Nono Koussou © imago/foto2press

Aufsteiger 1860 München muss längere Zeit auf seinen Flügelstürmer Nono Koussou verzichten. Wegen noch aus der vergangenen Saison stammenden Adduktorenprobleme und deren Auswirkungen auf andere Bereiche verordnete Sportchef Günther Gorenzel dem 26-Jährigen stellvertretend für Trainer Daniel Bierofka bis auf Weiteres eine Trainingspause.

Aus Gorenzels Sicht ist die Entscheidung trotz Koussous enormen Ehrgeizes in der laufenden Vorbereitung alternativlos. „Wir müssen ihn vor sich selbst schützen und eine längere Pause in Kauf nehmen“, sagte der 46-Jährige in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 12.07.2018).

Nono hat sich aufgeopfert. (1860-Sportchef Günther Gorenzel)

Eine Pause schon in der Endphase der vergangenen Spielzeit kam für den Deutsch-Togolesen offenbar nicht in Betracht. Im letztlich erfolgreichen Kampf um den Drittliga-Aufstieg ignoroierte der Angreifer seine Schmerzen. „Nono ist für den Aufstieg über den Punkt gegangen und hat sich aufgeopfert“, erläuterte Gorenzel in der Abendzeitung die Situation.

Konzentration auf vollständige Genesung

Der Löwen-Sportchef erwartet von Koussou nun völlige Konzentration auf die Ausheilung der Verletzung: „Er ist in die Sommerpause mit Schmerzen gegangen, immer raus und wieder rein. Da entsteht ein Reizzustand. Er muss wieder komplett schmerzfrei werden.“

Dabei wollte sich Koussou mit vollem Elan für einen Platz in Münchens Drittliga-Team empfehlen. Seine Ambitionen muss das Eigengewächs der Löwen nunmehr jedoch vorerst auf Eis legen.

Gorenzels Maßnahme soll weiteren Leichtsinn von Koussou im Umgang mit seiner Gesundheit und damit die Entstehung chronischer Beschwerden verhindern. Die sportlichen Ziele seines Schützlings, der noch einen Vertrag bis 2019 besitzt, sind dabei zweitrangig: „Für ihn wäre es besser gewesen, früher rauszugehen, aber er will auch jetzt. Wir haben ihm gesagt, dass er jetzt auf sich schauen muss und nicht den Konkurrenzkampf sieht.“

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