1860 München: Mölders voller Tatendrang

Versprechen für neue Großtaten

Optimistische Voraussagen: Münchens Stürmerstar Sascha Mölders (Mitte)

Will wieder zuschlagen: 1860-Torjäger Sascha Mölders (Mitte) © imago/MIS

Torjäger Sascha Mölders sprüht bei 1860 München vor dem Saisonauftakt vor Tatendrang. Der Stürmer will beim Aufsteiger an seine herausragenden Leistungen in der vergangenen Regionalliga-Spielzeit anknüpfen.

Jetzt werde ich es so richtig krachen lassen. (1860-Torjäger Sascha Mölders)

In einem Interview mit der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 16.07.2018) verspricht Mölders den Fans der „Löwen“ jedenfall schon neue Großtaten. „Jetzt werde ich es so richtig krachen lassen“, sagte der 33-Jährige voller Selbstbewusstsein.

Aufstiegsheld gegen Saarbrücken

Mölders war in der abgelaufenen Saison einer der wichtigsten Spieler im Team von Münchens Trainer Daniel Bierofka. Drei seiner insgesamt 22 Saisontore erzielte der gebürtige Essener in den Aufstiegs-Play-offs gegen den 1. FC Saarbrücken und hatte damit entscheidenden Anteil am Sprung von 1860 in die 3. Liga.

Außer sich selbst traut Mölders auch seiner gesamten Mannschaft in der bevorstehenden Spielzeit viel zu. Möglichst früh soll zunächst das vorläufige Ziel von 43 Punkten erreicht werden, und „wer weiß, was dann noch möglich ist“, sagte der frühere Bundesliga-Stürmer des FC Augsburg.

Grundsätzlich geht Mölders von einem positiven Verlauf der Saison aus. „Wir werden eine gute Rolle spielen“, prognostizierte der Angreifer. Seine Zuversicht begründete Mölders mit der Personalplanung des Klubs: „Unsere Neuzugänge sind alles Topleute.“

Fast jedoch hätte Mölders wegen zwischenzeitlich schwieriger Vertragsverhandlungen nicht mehr zum „Löwen“-Team gehört. „Ich war kurz davor, die Gespräche abzubrechen“, berichtete der Goalgetter. Den letztlich gefundenen Kompromiss für eine Verlängerung seines Arbeitspapiers bis 2019 akzeptiert Mölders immer noch nur zähneknirschend: „Ich hätte lieber für zwei Jahre verlängert. Aber der Verein wollte das so. Irgendwie schade.“

Ein wichtiger Faktor für seine Entscheidung zur Unterschrift war auch die weitere Zusammenarbeit mit Löwen-Coach Bierofka. „Er ist ein Unikat“, lobte Mölders den früheren Profi und freute sich schon auf das Ende des Übergangstrainings unter Sportchef Günther Gorenzel während Bierofkas Teilnahme am Fußballlehrer-Lehrgang in Hennef: „Einen ‚Biero‘ kann kein Mensch ersetzen.“

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