1860 München: Wachsender Ärger über späte Gegentore

Bierofka über Schlafmützigkeit verärgert

Sauer über Schlafmützigkeit: Münchens Trainer Daniel Bierofka

Verärgert: 1860-Coach Daniel Bierofka © imago/foto2press

Für Aufsteiger 1860 München dauern die Spiele in Liga drei offenbar zu lang. Nach dem neuerlichen Punktverlust durch die späte Niederlage im Aufsteiger-Duell mit dem KFC Uerdingen (0:1) wächst bei den „Löwen“ der Ärger über die Fahrlässigkeiten seines Teams in den Schlussphasen und Nachspielzeiten.

Ich kann mich ja nicht selber einwechseln. (1860-Trainer Daniel Bierofka)

Trainer Daniel Bierofka macht aus seinem Unmut über inzwischen schon vier liegen gelassene Zähler keinen Hehl. „Wir müssen eine Lösung finden. Ich kann mich ja nicht selber einwechseln“, sagte der frühere Profi der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 14.08.2018).

Schwächen in Endphasen auffällig

Tatsächlich ist Münchens Schwäche in Endphasen in den bisherigen vier Saisonspielen ausgesprochen auffällig gewesen. Sowohl zum Saisonauftakt bei Zweitliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern (0:1) als auch beim VfL Osnabrück (2:2) und nunmehr auch gegen Uerdingen musste Bierofkas Mannschaft in den letzten Spielminuten entscheidende Gegentreffer hinnehmen und damit unnötigerweise bereits vier Punktverluste quittieren.

Bierofka will die offenkundige Schlafmützigkeit in den kommenden Trainingseinheiten angehen und verlangt Konzentration bis zum Schluss. Er werde im Training genau hinsehen, kündigte der 39-Jährige für die Vorbereitung auf den Auftakt im Bayern-Pokal bei Siebtligist SV Dornach (Mittwoch) und das DFB-Pokal-Spiel gegen Zweitligist Holstein Kiel an: „Ich brauche eine Mannschaft, von der ich überzeugt bin, dass sie die Spiele gewinnt.“

Der Coach wird womöglich auch die Aufstellung ändern. Es drängten sich einige Spieler auf, „die ihre Chance verdient haben“, drohte Bierofka seinen Stammspielern mit der Ersatzbank.

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