1860 München: Willsch-Verlängerung auf der Zielgeraden

Spieler ist zuversichtlich

Marius Willsch beim TSV 1860 München

Erarbeitete sich einen Stammplatz bei den Löwen: Marius Willsch. ©Imago images/Sven Simon

Das chinesische Schriftzeichen für „Krise“ beinhaltet auch den Terminus „Chance“ und genau eine solche ergab sich für Marius Willsch, als im Spiel gegen den Chemnitzer FC der etatmäßige Rechtsverteidiger Herbert Paul ausfiel. Willsch übernahm seine Position, bereitete den 1:0-Siegtreffer vor – Chance genutzt.

Seitdem ist Willsch von der rechten Seite nicht mehr wegzudenken, machte alle Spiele über 90 Minuten. Dass das der 28-Jährige auch noch in der kommenden Saison bei den Münchner Löwen vorhat, ist bekannt, äußerte Willsch doch bereits seine Absichten, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern zu wollen. Dieser Vorgang ist nun offenbar auf der Zielgeraden.

„Ich gehe davon aus, dass das demnächst über die Bühne geht“, wo Willsch in der tz auf das Thema angesprochen. Der Identifikationsfaktor mit dem Verein ist beim gebürtigen Passauer hoch, er sagt auch: „Wegen ein paar Euro renn ich nicht woanders hin.“

Der Weg der Löwen

Gerade die Verbundenheit mit dem Verein, für den Willsch schon in der Jugend kickte, bevor er die Löwen 2012 in Richtung Unterhaching verließ, um im Sommer 2018 zurückzukehren, spielt eine größere Rolle. Der Münchner Traditionsverein will Spieler, die sich „hundertprozentig mit dem vorgegebenen und eingeschlagenen Weg des TSV 1860 München“ identifizieren, wie Geschäftsführer Günter Gorenzel bei der Vertragsverlängerung mit einem anderen Leistungsträger – der von Offensivmann Stefan Lex – sagte.

Der Aspekt dürfte auch bei weiteren Vertragsverlängerungen eine entscheidende Rolle spielen. In dieser Hinsicht gibt es für die Löwen noch Arbeit, laufen doch mehrere Kontrakte aktueller Stammspieler im Sommer aus.

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