1860 München: Zwei Positionen sind noch offen

Kehrt Hendrik Bonmann ins Tor zurück?

Hendrik Bonmann im Spiel gegen Cottbus.

Konnte im Trainingslager wieder ins Geschehen eingreifen: Hendrik Bonmann. @Imago/foto2press

Bei 1860 München ist die Stimmung trotz einer 1:2-Niederlage im abschließenden Testspiel der Winter-Vorbereitung gut. Gegen die eine Klasse höher angesiedelte Arminia aus Bielefeld verkauften sich die Löwen teuer.

Rund eine Woche vor dem Rückrunden-Auftakt verzichtete Trainer Daniel Bierofka auf größere Experimente. Die Elf, die gegen Bielefeld auf dem Platz stand, dürfte zu großen Teilen auch gegen die Sportfreunde Lotte beginnen. Fragezeichen stehen nur hinter den Akteuren im Tor und auf dem rechten Flügel.

Bonmann mit wackeligem Comeback

Hendrik Bonmann, der nach einem Bänderanriss im Knie letztmals Ende Oktober zwischen den Pfosten stand, ist wieder fit und durfte gegen Bielefeld als einziger Akteur durchspielen. Beim Siegtreffer durch Fabian Klos machte der 24-Jährige zwar keine gute Figur, Bierofka wollte das aber nicht zu hoch hängen.

Das ist wurscht, ob es ein Fehler von ihm war. (Daniel Bierofka)

„Das ist wurscht, ob es ein Fehler von ihm war. Für Henne war es wichtig, 90 Minuten zu spielen. Entscheidend ist, dass er nach seiner langen Verletzung wieder seinen Rhythmus kriegt“, nahm er den Keeper auf der vereinseigenen Homepage in Schutz. Denkbar ist aber, dass Marco Hiller auch weiterhin zwischen den Pfosten steht.

Auf dem rechten Flügel ist die Situation etwas vertrakter. Hier wäre eigentlich Stefan Lex erste Wahl. Der Sommer-Neuzugang aus Ingolstadt kam gegen Jahresende immer besser in Fahrt, war in den letzten acht Spielen an vier Toren direkt beteiligt. Im Trainingslager bremsten ihn allerdings Adduktoren-Probleme aus.

Willsch oder Paul rechts vorne?

Der 29-Jährige konnte zwar mittlerweile wieder ins Lauftraining einsteigen, Bierofka erwartet ihn allerdings erst im Laufe der kommenden Woche wieder im Mannschaftstraining. Da 1860 aber bereits am Freitag gegen Lotte ran muss, könnte die Zeit knapp werden.

Daher durften sich gegen Bielefeld im ersten Durchgang Marius Willsch und nach der Pause Herbert Paul auf Rechtsaußen präsentieren. An zwingenden Aktionen im Angriffsdrittel war das Duo aber nicht beteiligt, hier dürfte Bierofkas Entscheidung auch von den Trainingseindrücken der kommenden Tage abhängen. Eine weitere Alternative wäre Kodjovi Koussou.

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