3. Liga: Gemeinsame Stellungnahme zur Aufstiegsreform

Künftig vier Absteiger?

DFB-Präsident Reinhard Grindel

Reinhard Grindel muss sich nun mit einer gemeinsamen Stellungnahme der Drittligisten auseinandersetzen. ©Imago/Jan Huebner

Die Aufstiegsreform der Regionalliga bleibt ein viel diskutiertes Thema. Seit mehreren Wochen befasst sich der DFB mit einer Änderung des aktuellen Modus, eine Einigung kam bislang nicht zustande. Nun haben sich die Drittligisten zu Wort gemeldet.

Wie entscheidet sich der DFB-Bundestag?

Wie der gemeinsamen Presseerklärung zu entnehmen ist, sehen die aktuellen Teams der 3. Liga durch die neue Regelung keine nachhaltige Lösung, das ursprüngliche Problem der gesamten Thematik bliebe auch im neuen Modus bestehen.

Dieser sieht vor, dass zukünftig vier Teams aus den Regionalligen aufsteigen, gleichzeitig natürlich vier Drittligisten den Weg in die Viertklassigkeit antreten müssten. Diese Regelung wird aktuell von den beteiligten Regional- und Landesverbänden favorisiert. Die Drittligisten bedauern jedoch, dass „die 3. Liga als Profiliga mit rund 160 Millionen Euro Umsatz keinen Sitz und keine Stimme beim DFB“ habe, wie es in dem offiziellen Statement heißt.

Zudem richten sich die Vereine an „die Vernunft und den Verstand der Delegierten des DFB-Bundestages“, welcher voraussichtlich am 08. Dezember den neuen Modus verabschieden wird. Das Urproblem sehen die Klubs weiterhin darin, dass es bei fünf Regionalligen lediglich vier Aufsteiger gibt.

Dies sei eine „Strafe“, da einigen Vereinen die Chance geraubt werde, nach einem Abstieg den direkten Wiederaufstieg realisieren zu können. Zudem habe sich der Verband in der Vergangenheit zu eingereichten Ideen sowie Lösungsvorschlägen nicht geäußert. Die Teams fordern nun eine Expertenkommission, die eine nachhaltige Reform schafft.

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