31. Spieltag: Die Stimmen vor den Samstagsspielen

Was wird heute wichtig?

Muss mit seiner Elf in Rostock ran: Jenas Trainer Mark Zimmermann warnt vor dem FCH. ©Imago/Picture Point

Sieben Partien stehen heute auf dem Programm. Was macht Aufstiegsanwärter Wehen Wiesbaden in Meppen? Findet Hansa gegen Jena zurück in die Spur? Im Gepäck haben wir für Euch die Stimmen zu den Samstagsspielen und zeigen Euch, was die Verantwortlichen zu sagen haben.

Rostock vs Jena:
Die Ostseestädter wollen wieder Erfolge feiern – und die wohl letzte, wenn auch kleine, Chance auf den Relegationsrang wahren. Nach fünf Spielen ohne Sieg muss nun aber unbedingt ein Dreier her. Hansa-Coach Pavel Dotchev gibt die Marschroute vor: „Jena ist läuferisch und kämpferisch sehr stark, ein undankbarer Gegner. Wir brauchen das Quäntchen Glück und dieses Glück müssen wir erzwingen.“

Die Gäste aus Jena denken noch gern an das Hinspiel zurück, als der Ex-Rostocker Florian Brügmann für den 1:0-Siegtreffer sorgte. Gelingt ein ähnlicher Coup auch im Ostseestadion? FCC-Trainer Mark Zimmermann weiß, dass seine Schützlinge den FC Hansa bloß nicht auf Touren kommen lassen dürfen: „Die Rostocker lassen gern und gut den Ball laufen, und sie verfügen zudem über eine gute Defensive. Wenn man sie spielen lässt, wird’s gefährlich.“

Lotte vs Chemnitz:
Nach drei Niederlagen in Folge stehen die Sportfreunde mit dem Rücken zur Wand. „Jeder kann auf die Tabelle gucken. Jeder weiß, worum es geht“, versichert Lottes Trainer Andreas Golombek.

Jeder weiß, worum es geht. (Lotte-Coach Andreas Golombek)

Die Gäste sind nach vier Punkten aus den vergangenen drei Spielen ein wenig im Aufwind. Unter dem Motto „Alle Mann nach Lotte“ wirbt der CFC für Unterstützung beim so wichtigen Auswärtsspiel. „Dadurch, dass wir in den letzten Heimspielen Mut und Kraft getankt haben und vor allem auch Punkte gesammelt haben, bin ich guten Mutes, dass die Jungs diesen kleinen Lauf, den sie haben, mitnehmen und in Lotte ihren Mann stehen können“, so Coach David Bergner.

Großaspach vs Halle:
Im Falle eines Sieges gegen den HFC hätte die SG 40 Punkte auf dem Konto. Großaspach-Coach Sascha Hildmann warnt vor den Gästen, die das erste Duell mit 3:0 für sich entschieden. „Wir haben erlebt, was passieren kann, wenn der HFC ins Rollen kommt. Durch die Ausfälle von Jo Gyau und Saliou Sané, Jeff-Denis Fehr wird die Personaldecke nun etwas dünner. Auch deshalb hoffe ich, dass Pascal Sohm wieder einsatzfähig ist und die Blockade im Rücken von Daniel Hägele bis Samstag gelöst werden kann.“

Beim HFC ist die Stimmung eine ganz andere. Nach dem Aus im Landespokal gegen den 1. FC Magdeburg und Platz 13 in der Liga macht sich Unmut breit. Coach Rico Schmitt soll angeblich vor dem Aus stehen.

Erfurt vs Fortuna Köln:
Vier der vergangenen fünf Ligaspiele hat Erfurt verloren. Und nun kommt Aufstiegsaspitant Fortuna Köln. „Für uns gilt es, in den verbleibenden Spielen so viele Punkte wie möglich einzufahren und uns von unserer besten Seite zu zeigen“, sagte Trainer Stefan Emmerling und ergänzte: „Wir wollen gern mal wieder zu Null spielen und gern mal wieder einen Heimsieg einfahren. Das ist das Ziel.“

Wir wollen gern mal wieder zu Null spielen. (Erfurts Trainer Stefan Emmerling)

Die Fortuna ist zum Siegen verdammt, Trainer Uwe Koschinat befürchtete bereits, dass das 1:3 gegen Großaspach ein „entscheidender Rückschlag“ im Kampf um Platz drei gewesen ist. Fakt ist: Eine weitere Niederlage darf es jetzt auf keinen Fall mehr geben.

Würzburg vs Karlsruhe:
Seit acht Heimspielen sind die Kickers unbesiegt und entsprechend selbstbewusst. „Wir wollen unsere Serie vor einer tollen Kulisse fortsetzen“, sagt Trainer Michael Schiele. Seit 19 Ligaspielen hat wiederum der KSC nicht mehr verloren. „Wir müssen höllisch aufpassen“, weiß auch Schiele.

Die Karlsruher kommen mit 2000 Fans nach Würzburg. „Das zeigt die Euphorie, die hier herrscht“, freut sich KSC-Coach Alois Schwartz.

Meppen vs Wehen Wiesbaden:
Seit Mitte der Woche ist Meppens Trainer Christian Neidhart nun offiziell Fußball-Lehrer. Erfolgreich soll es in puncto Ergebnisse auch wieder für seinen SV Meppen laufen. Zwar steht dieser mit 38 Punkten mehr als ordentlich da, doch zuletzt gab’s vier Spiele in Folge keinen Sieg mehr. Mit Ansagen vor dem Spiel gegen Wehen Wiesbaden hält sich der SVM noch zurück.

Es wird ein hartes Stück Arbeit. (SVWW-Coach Rüdiger Rehm)

Der SVWW hat den Aufstieg weiter im Blick. Coach Rüdiger Rehm kommentiert: „Es wird ein hartes Stück Arbeit. die Zuschauer werden da sein, es wird ein sehr emotionales Spiel geben. Wir müssen defensiv wieder stabiler werden und offensiv unsere Stärken ausspielen.“

Münster vs Unterhaching:
Die Preußen haben sich nach vier Spielen ohne Niederlage Luft verschafft und dürften mit dem Abstieg eigentlich nichts mehr zu tun haben. Mit Unterhaching kommt nun allerdings kein Lieblingsgegner. Im Gegenteil: In elf direkten Duellen gab’s erst zwei Siege für Münster. Trainer Marco Antwerpen stellt klar: „Wir sind noch in der Pflicht, weiter zu punkten, denn jeder Punkt zählt. Morgen wollen wir mindestens einen holen.“

Auch die Hachinger sind derzeit gut drauf und seit fünf Partien unbesiegt. Trainer Claus Schromm peilt den siebten Saisonsieg in der Fremde an – für die Hachinger geht in dieser Saison allerdings weder nach oben noch nach unten was. „Münster steht in der Rückrundentabelle vor uns und ist unter dem neuen Trainer zuhause auch noch ungeschlagen. Die Mannschaft hat jetzt ein ganz anderes Gesicht“, warnt der Coach.

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