34. Spieltag: Die Stimmen vor den Samstagsspielen

Was wird heute wichtig?

Daniel Thioune Coach des VfL Osnabrück

Wie stellt Osnabrücks Trainer Daniel Thioune seine Mannschaft gegen Spitzenreiter Paderborn ein? ©Imago/Kirchner Media

Sechs Partien stehen heute auf dem Programm, bei denen es mehr oder weniger intensiv zur Sache gehen dürfte. Was wird vor dem Spiel Eurer Mannschaft heute wichtig?

Wir haben uns auf Stimmensuche begeben und die wichtigsten Aussagen vor den Begegnungen für Euch zusammengefasst.

Fortuna Köln vs Münster:
Bei Fortuna ist die Luft vor dem Saisonfinale etwas raus. „Ich merke jetzt schon, dass die Mannschaft eine ganz, ganz hohe Identifikation mit diesem Ziel, die Sensation zu schaffen, hatte“, so Trainer Uwe Koschinat. Die Auftritte seiner Mannschaft seien momentan „blutleer und sehr unverbindlich“. Das müsse sein Team schleunigst ändern, so der Coach weiter.

Die Preußen wollen in der Südstadt etwas holen und bauen dabei auch auf die Unterstützung der Anhänger. „Wir versuchen den Spannungsbogen weiterhin hochzuhalten und wollen weiter punkten„, so Coach Marco Antwerpen. „Allein wenn ich höre, dass uns gut 500 Preußenfans nach Köln begleiten stehen wir dadurch in der Pflicht.“

Halle vs Würzburg:
Gute Stimmung herrscht beim HFC, die sich auch unter der Woche beim Benefizkick gegen Lok Leipzig bemerkbar machte und wo über 8.000 Zuschauer für eine klasse Atmosphäre sorgten. Ins anstehende Spiel gegen die Gäste aus Bayern geht Halle mit breiter Brust, ohne Kampfansagen verlauten zu lassen.

Wir fahren mit einem sehr positiven Gefühl nach Halle. (FWK-Coach Schiele)

Die Kickers gewannen das Hinspiel mit 1:0, was damals einem Befreiungsschlag gleichkam. „Wir denken immer wieder sehr gerne an dieses Spiel zurück. Es war unglaublich, wie unsere Fans uns in Unterzahl unterstützt haben“, so FWK-Trainer Michael Schiele und weiter: „Wir fahren mit einem sehr positiven Gefühl nach Halle.“

Chemnitz vs Meppen:
In Chemnitz steht die Partie unter dem Motto „Alle ins Stadion“. So will der CFC Gemeinsamkeit in schwierigen Zeiten demonstrieren, was der Vorstand bekräftigt: „Auch wenn uns unser Club in den kommenden Wochen weiterhin schlaflose Nächte bereiten wird, werden wir nicht aufhören, zu kämpfen.“

Den Klassenerhalt erreicht hat der SV Meppen, bei den Emsländern herrscht Hochstimmung. „Sehr viele sahen uns als Absteiger Nr. 1. ABER: wir sind gekommen um zu bleiben“, heißt es auf der Homepage des SVM. Auf dem Platz will die Elf von Christian Neidhart sicherlich weiter überzeugen, wie, das verriet der Trainer vor der Partie nicht.

Großaspach vs Bremen II:
Bei der SG will Trainer Sascha Hildmann trotz des feststehenden Klassenerhalts keinen Schlendrian aufkommen lassen. Klar sei, „dass wir die Liga weiterhin sehr ernst nehmen und deshalb natürlich die bestmögliche Mannschaft auf dem Platz stehen wird – hier gibt es keinerlei Diskussion.“

Wir sollen nicht zufrieden sein. (SVW-Verteidiger Verlaat)

Gegner Bremen ist nach dem jüngsten Sieg über Aalen auf den Geschmack gekommen. „Nachdem wir uns am letzten Spieltag endlich mit einem Sieg belohnen konnten, wollen wir in Großaspach genau da weitermachen“, sagt SVW-Coach Sven Hübscher. Auch Verteidiger Jesper Verlaat stimmt mit ein: „Wir sollen nicht zufrieden sein, sondern wollen bissig und aggressiv bleiben.“

Jena vs Aalen:
Der FCC hat gegen Aalen ein besonderes Ziel vor Augen. „Wir wollen am Samstag drei Punkte einfahren, um die 40 Punkte-Marke zu knacken“, so Jenas Coach Mark Zimmermann. Schaffen will er dies nach einer „bisher sehr konzentrierten und sehr guten Trainingswoche“.

Beim VfR herrscht hingegen noch Ernüchterung nach dem Aus im Landespokal gegen Ulm. „Die Gegentore der vergangenen Wochen destabilisieren uns immer wieder“, so Trainer Peter Vollmann. Mit Sorgen blickt er auf die angespannte Personalsituation.Wir müssen schauen, dass wir eine konkurrenzfähige Truppe aufs Feld bekommen. Eventuell werden wir A-Jugend-Spieler mit dazu nehmen.“

Osnabrück vs Paderborn:
Daniel Thioune zeigt vor dem Spiel gehörig Respekt vor dem Tabellenführer. „Wir haben uns die Spiele von Paderborn angeguckt. Es ist schon brutal, mit welcher Wucht sie nach vorne kommen.“ Daher habe er unter der Woche „sehr, sehr viel Wert darauf gelegt, eine gewisse Balleroberungsmentalität an den Tag zu legen, um Paderborn möglichst Fern vom Tor zu halten.“

Es ist schon brutal, mit welcher Wucht sie nach vorne kommen. (VfL-Trainer Daniel Thioune)

Lob für den Gegner gibt es aber auch vom Gästecoach. Osnabrück habe „eine hohe Qualität, was die Verteidigung angeht. Sie sind sehr heimstark. Haben mit dem Trainerwechsel einen Schritt nach vorne gemacht“, so Steffen Baumgart. Den Sieg erringen will er „mit wenig Veränderung in der Startelf“.

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