Carl Zeiss Jena bald mit legaler Pyro?

Förster will HSV-Modell nachahmen

Pyrotechnik in Jena

Bald könnte es mit DFB-Erlaubnis im Ernst-Abbe-Sportfeld qualmen. ©Imago images/Picture Point LE

Carl Zeiss Jena hat sich am Ende des Jahres nicht nur über die sportliche Lage geärgert, sondern auch mit dem DFB Streit gesucht. Wegen Strafzahlungen für das Abbrennen von Pyro-Technik suchte der FCC die Konfrontation mit dem Verband, ähnlich wie auch der HSV.

Förster schaut beim HSV hin

Die Hamburger wollen nun laut „Sport Bild“ (Ausgabe vom 15.01.2020) in der Rückrunde einen Test mit legaler Pyrotechnik angehen, am 8. Februar gegen den KSC soll es soweit sein. Das Experiment schaut man sich auch an den Kernbergen genau an.

„Ich finde den Ansatz des HSV sehr gut, Pyrotechnik genehmigen zu lassen und damit besonderen Spielen einen besonderen Rahmen zu geben. Sofern dem HSV diese Genehmigungen erteilt werden, würden wir diesen Weg auch gern mit unserer Fan-Szene beschreiten, erklärt Jena-Geschäftsführer Chris Förster.

Der FCC würde damit Neuland in der 3. Liga beschreiten, wo die Vereine immer wieder hohe Bußgelder auferlegt bekommen, da die Anhänger sich und andere durch das Abbrennen von bengalischen Fackeln und ähnlichem gefährden. So zahlte der Verein etwa für das Zünden von Rauchtöpfen im Heimspiel gegen Waldhof Mannheim (siehe Bild) eine Strafe von 2100 Euro.

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