Carl Zeiss Jena: Cros-Transfer nach England vom Tisch

Einladung zum Probetraining abgelehnt

Charltons Einladung abgelehnt: Jenas Abwehrspieler Guillaume Cros

Will nicht nach England: FCC-Verteidiger Guillaume Cros © imago/picture-point

Nach tagelangen Spekulationen scheint bei Carl Zeiss Jena ein Transfer von Guillaume Cros zumindest zum englischen Drittligisten Charlton Athletic vom Tisch. Der Außenverteidiger selbst lehnte laut Jenas Sportdirektor Kenny Verhoene eine Einladung des früheren Premier-League-Klubs zum Probetraining ab.

Beide sind nicht an der Offerte interessiert. (FCC-Sportchef Kenny Verhoene)

Eine entsprechende E-Mail-Anfrage der Briten habe der Verein an Cros und dessen Berater weitergeleitet, bestätigte Verhoene in der Thüringer Allgemeinen immerhin nachträglich eine konkrete Kontaktaufnahme seitens der Londoner: „Beide haben aber zurückgemeldet, dass sie nicht an der Offerte interessiert sind.“

Aufsehen durch angebliches Millionen-Angebot

Charltons Interesse an dem Franzosen hatte seit der vergangenen Woche gleich aus doppeltem Grund für große Aufmerksamkeit gesorgt: Zum einen stand für Cros angeblich ein für Drittliga-Verhältnisse sehr hohes Ablöseangebot von angeblich einer Million Euro im Raum, und zum anderen hätte der 22-Jährige im Falle eines Transfers auf die Insel innerhalb des weitverzweigten Einflussbereichs von Jenas Großinvestor Roland Duchatelet gewechselt: Der Belgier ist Charltons Besitzer.

Das zuletzt ebenfalls kolportierte Interesse anderer Vereine neben Charlton an Cros, der vor Jenas Aufstiegssaison zum FCC gekommen war und in der abgelaufenen Hinrunde zu den Stammspielern von Trainer Mark Zimmermann gehörte (17 Berufungen in die Startformation) scheint sich mittlerweile auch nicht zu bestätigen. Von Bundesligist FC Ausgburg, Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg, dem Schweizer Topteam FC Basel oder Racing Straßburg aus Cros‘ Heimat „haben wir kein Signal bekommen“, sagte Verhoene.

Grundsätzlich will der Aufsteiger den früheren Junioren-Nationalspieler auch halten und höchstens bei einem lukrativen Angebot vorzeitig ziehen lassen. Der Verein habe den Vertrag mit Cros im vergangenen Sommer nicht bis 2019 verlängert, „damit er uns schon nach einem halben Jahr verlässt“, stellte Verhoene klar und fügte hinzu: „Wir wollen ihn nicht loswerden.“

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