Carl Zeiss Jena endlich mit Toren?

Kondition und Personalwechsel sollen helfen

Julian Günther-Schmidt von Carl Zeiss Jena

Julian Günther-Schmidt ist der Hoffnungsträger im Angriff. ©Imago images/Karina Hessland

Carl Zeiss Jena hat die Pokal-Pause nicht nur genutzt, um seine Wunden aus den ersten vier Spielen ohne Punkt zu lecken, sondern auch um den allgemeinen Zustand des Teams zu verbessern. So legte Trainer Lukas Kwasniok inhaltlich viel Wert auf Kondition. Abseits von der Fitness liegt das Problem der Thüringer aber vor allem in der Offensive.

Mehr Schwung über rechts

Mit nur einem Tor in der laufenden Saison stellt der FCC den schwächsten Angriff der Liga und das, obwohl mit Julian Günther-Schmidt der Wunschspieler für den Sturm dauerhaft verpflichtet werden konnte. Wie viele seiner Mannschaftskollegen kam er jedoch erst spät und mit Rückstand in die Vorbereitung, holt das nun auf.

Dennoch sind die körperlichen Probleme nur eine Erklärung für das laue Lüftchen im Sturm. Ein anderer Ansatz, den Kwasniok verfolgt ist daher der Personalwechsel. Mit Neuzugang Raphael Obermair wird wie im Landespokal zuletzt getestet die Außenverteidiger-Position offensiver besetzt.

Mit den wichtigen Assists des zum MSV Duisburg gewechselten Florian Brügmann hatte sich im Finale der letzten Saison gezeigt, wie sehr Jena den Schwung von hinten braucht. Tim Kircher konnte das bisher nur bedingt leisten.

Gegen Waldhof Mannheim wird es am Sonntag darauf ankommen, die gegnerische Defensive dauerhaft unter Druck zu setzen, denn der Aufsteiger stellt mit dem HFC die beste Abwehr der Liga. Außerdem wird es einen langen Atem brauchen, denn die Mannheimer zeigen sich auch spät im Spiel immer noch hochkonzentriert: Gemeinsam mit Unterhaching sind sie das einzige Team, das in der letzten halben Stunde kein Tor kassierte.

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