Carl Zeiss Jena: Erlbeck bereitet Kopfzerbrechen

Saison wegen Gesundheitsproblemen gelaufen

Verkorkste Saison: FCC-Mittelfeldspieler Niclas Erlbeck

Erst nächste Saison wieder am Ball: Niclas Erlbeck © imago/picture point

Bei Carl Zeiss Jena bereitet Dauerpatient Niclas Erlbeck der medizinischen Abteilung und Trainer Mark Zimmermann Kopfzerbrechen. Der labile Gesundheitszustand des wegen eines Infekts schon wieder seit der erst März-Hälfte ausfallenden Mittelfeldspielers stellt die Experten vor ein Rätsel. Ein Comeback noch in der laufenden Spielzeit ist denn auch inzwischen kein Thema mehr.

Diese Saison plane ich nicht mehr mit ihm. (FCC-Trainer Mark Zimmermann)

Erlbecks Probleme seien gar nicht genau zu beschreiben, sagte Zimmermann in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 27.04.2018) und verwies lediglich auf die ursprüngliche Diagnose einer Grippe mit einer Virusinfektion sowie eine Infektion der Stirnnebenhöhlen. „Diese Saison plane ich nicht mehr mit ihm“, stellte der Coach allerdings zugleich auch klar.

Saison mit wochenlangen Zwangspausen

Erlbecks Krankenakte, über die sich seine Ärzte und Jenas Mediziner regelmäßig austauschen,  hat in der ausklingenden Spielzeit erheblichen Umfang bekommen. Wegen langwieriger Adduktorenprobleme fiel der 25-Jährige erst zu Saisonbeginn wochenlang und danach nochmals praktisch den gesamten Winter aus. Vor seiner momentanen Zwangspause kollabierte Erlbeck außerdem im Training und musste notärztlich versorgt werden.

Entsprechend frustrierend liest sich die diesjährige Leistungsbilanz des gebürtigen Hessen. Seine stabilste Phase hatte der Ex-Braunschweiger im Herbst, als Erlbeck seine ersten fünf Saisonspiele bestritt. Allerdings folgte daraufhin nur noch ein knapp einstündiger Einsatz im März beim 2:2 gegen Preußen Münster.

Kein Vergleich zu seiner vergangenen Debüt-Saison für den FCC: In Jenas Aufstiegsjahr zählte Erlbeck zu Zimmermanns Stammpersonal und absolvierte 29 Einsätze.

Für die kommende Saison setzt Zimmermann auf einen Neuanfang für Erlbeck bei den Thüringern: „Ich hoffe, dass er schnell wieder auf die Beine kommt.“

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