Carl Zeiss Jena: Hoffen auf die Hansa-Schwäche

Spielt der Pokal dem FCC in die Karten?

Sören Eismann gewinnt Zweikampf gegen Willi Evseev

Rechnen sich Chancen aus. Sören Eismann (l.) und der FCC wollen ihre Negativ-Serie gegen Hansa beenden. ©Imago/Karina Hessland

Acht Spiele wartet der FC Carl Zeiss Jena nun schon auf einen Sieg und ein Blick auf den nächsten Gegner lässt die treuen Fans der Saalestädter nicht unbedingt optimistischer dreinschauen. Am Samstag gastiert bekanntlich das wieder erstarkte Hansa Rostock im Ernst-Abbe-Sportfeld.

Nach einem Durchhänger im September hat sich die Kogge zuletzt wieder gefangen und aus den vergangenen vier Partien starke zehn Punkte eingefahren. In Jena gilt es für die Elf von Trainer Pavel Dotchev, der den Aufstieg als Saisonziel formuliert hat, den nächsten Sieg einzufahren. Rein Form-technisch spricht also nicht viel für den FCC. Dennoch gibt es einige Ansatzpunkte, die den blau-gelb-weißen Anhängern Mut machen sollten.

Bricht die Kogge wieder ein?

Denn der FC Hansa ist noch am Mittwochabend im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Nürnberg gefordert und hat entsprechend weniger Regenerationszeit, was vor allem für die aus langen Verletzungen zurück gekehrten Leistungsträgern Hüsing und Hilßner von Nachteil sein dürfte. Zudem lässt die Kogge in dieser Saison mit zunehmender Spieldauer nach, kassierte nach der 60. Minute bereits elf Gegentreffer.

Kann der FCC die Partie am Samstag lange offen halten, könnte die körperliche Frische den Ausschlag geben. Dass die Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann konditionell mithalten kann, zeigte sich nicht zuletzt in Cottbus, als sie die letzten 30 Minuten des Spiels dominierte, aber wie so oft zu wenig Zug zum Tor entwickelte. Für mehr Spielübersicht im Mittelfeld könnte Kapitän René Eckardt sorgen, der in Cottbus aus familiären Gründen fehlte, gegen Hansa aller Voraussicht nach aber zurück kehren wird.

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