Carl Zeiss Jena: Klagt Nowak gegen Rauswurf?

Verein kommt nicht zur Ruhe

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Donnerstag, 02.04.2020 | 09:04

Kenny Verhoene

Steht bei den Fans in der Kritik: U19-Trainer Kenny Verhoene. ©Imago images/Karina Hessland

Beim FC Carl Zeiss Jena ist es derzeit nicht nur wegen der Corona-Krise unruhig. Vor allem der Skandal im Nachwuchsleistungszentrum und der damit verbundenen Entlassung von Heiko Nowak als NLZ-Leiter bewegt das Umfeld. Nowak selbst soll laut Bild (Ausgabe vom 2.4.2020) nun eine Kündigungsschutzklage beim Amtsgericht Gera eingereicht haben.

Dass sich beide Parteien gütlich einigen und Nowak seinen alten Posten wiederbekommt, ist allerdings unwahrscheinlich. So sprach der FCC bei der Entlassung Nowaks in einer Mitteilung von einem "Vertrauensbruch", da dieser die Gremien bei der Aufarbeitung der Fälle übergangen haben soll.

Weitere Unruheherde

In der Jenaer Fanszene formiert sich hingegen der Widerstand nicht gegen Nowak, im Gegenteil: die Fanszene macht sich für eine Rücknahme der Kündigung stark, kritisiert Chris Förster für sein Krisenmanagement in dieser Causa und fordert die Entlassung von U19-Coach Kenny Verhoene und dessen Assistenten Jens Förster.

Die Fronten sind derzeit verhärtet und dürften dies auch bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung bleiben. Diese berief der Verein am gestrigen Mittwoch wegen "der uns im und außerhalb des Vereins beschäftigenden Themenfelder", so Präsident Klaus Berka, ein. Stattfinden soll sie, wenn Menschenansammlungen bis dahin wieder erlaubt sind, Ende Juni.

An Themen mangelt es dann wahrlich nicht: Neben den wirtschaftlichen Herausforderungen durch Corona und der Situation im NLZ steht dann auch die angestrebte Integration des FF USV Jena zur Diskussion.

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